Samstag, 19. September 2009

Luft für Donadoni wird bereits dünn: Napoli-
Coach steht schon mit dem Rücken zur Wand

  • Jimmy-Hoffer-Club empfängt heute Udinese Calcio
  • ÖFB-Stürmer wohl neuerlich nicht in Startformation

Das Trainergeschäft ist schnelllebig, speziell in der italienischen Serie A. Roberto Donadoni, Neo-Coach des Erwin-Hoffer-Arbeitgebers SSC Napoli, steht bereits nach drei Meisterschaftsrunden mit einem Sieg und zwei Niederlagen in der medialen Kritik. Der 46-jährige ehemalige Teamchef Italiens sieht die Lage jedoch gelassen: "Meine Position steht nicht infrage. Das wäre nach drei Spielen absurd. Ich fühle mich wie ein Löwe, der so schnell wie möglich wieder Erfolg haben will."

Napoli empfängt Udinese, ein Sieg von Fabio Quagliarella, Ezequiel Lavezzi, Marek Hamsik und Co. soll die Spekulationen rund um Donadoni beenden. Hoffer dürfte neuerlich nicht in der Startformation stehen.

An der Tabellenspitze stehen aktuell mit dem Punktmaximum Juventus (Alexander Manninger), FC Genoa und Sampdoria Genua. Juve spielt daheim gegen Livorno, Genoa gastiert in Verona bei Chievo und Sampdoria hat gegen Siena Heimrecht. Titelverteidiger Inter Mailand ist in Cagliari gefordert, Atalanta Bergamo (György Garics) kämpft in Bari um den ersten Punkt.

(apa/red)

19.9.2009 19:23