"MADebayor" wird für drei Spiele gesperrt:
Manchester City akzeptiert Urteil der FA
- Tritt gegen Van Persies Kopf hat Konsequenzen
- Schiedsrichter hatte schweres Foul nicht gesehen
·Fast perfektes Debüt
für Stefan Maierhofer
Ex-Rapidler erzielt erstes
Tor in Premier League
Manchester City hat die Sperre für seinen Stürmer Emmanuel Adebayor für drei Spiele akzeptiert. Der englische Fußballverband (FA) ahndete eine Tätlichkeit des Togoers beim 4:2-Sieg seiner Mannschaft in der Premier League über Arsenal am vergangenen Samstag. Der Unparteiische hatte das Vergehen nicht gesehen.
Adebayor, der bis zum Sommer für Arsenal spielte, hatte seinen früheren Sturmpartner Robin van Persie einen Tritt an den Kopf versetzt. Der 25-jährige Angreifer fehlt City damit im Stadtduell gegen Meister Manchester United. Über Adebayors provozierenden Torjubel vor den Arsenal-Fans, der fast eine Massenschlägerei ausgelöst hatte, soll später entschieden werden.
"Ich bin traurig und enttäuscht über Adebayors hirnlosen und bösartigen Tritt. Er wollte mich verletzen", sagte Van Persie nach dem hitzigen Match. "Er weiß, dass es falsch war und hat sich entschuldigt. Er ist ein emotionaler Bursche, und es war ein emotionaler Moment für ihn", stellte sich City-Coach Mark Hughes vor seinen Angreifer. Dieser gab sich zumindest nach der Partei einsichtig: "Es tut mir leid, aber manchmal nehmen die Emotionen eben überhand. Leute, die mich kennen, wissen, dass ich mich benehmen kann."
Adebayor hatte schon vor dem Spiel mit einer Revanche-Ankündigung für Zündstoff gesorgt. "Das habe ich noch lange nicht vergessen. Ich hoffe, ich kann mich am Samstag revanchieren." Bevor er im Sommer von Arsenal nach Manchester gewechselt war, war er in der vergangenen Saison immer wieder Zielscheibe des Spotts der Arsenal-Fans.
(apa/red)
