0:0 bei Inter Mailand: FC Barcelona startet
ohne Glanz in die Mission Titelverteidigung
- Arsenal bei Lüttich knapp an Blamage vorbei
- Favoritensiege für Liverpool und den FC Sevilla

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Spiele und Ergebnisse
der Fußball-Elite-Liga
Der FC Barcelona ist mit einem torlosen, aber leistungsgerechten Remis gegen Inter Mailand in die neue Champions-League-Saison gestartet. Der Titelverteidiger und die Elf von Coach Jose Mourinho boten den Zuschauern im Giuseppe-Meazza-Stadion ein Topspiel, dem am Ende nur die Tore fehlten. Arsenal holte auswärts gegen Standard Lüttich einen 0:2-Rückstand auf und gewann noch hauchdünn mit 3:2.
Barcelona hatte in der Anfangsphase deutlich mehr vom Spiel, schon nach 70 Sekunden scheiterte Lionel Messi nach einer schönen Einzelaktion an Inter-Goalie Julio Cesar (2.). Sechs Minuten später setzte Zlatan Ibrahimovic einen etwas überhasteten Volleyschuss aus elf Metern neben das Tor (8.). Es war die gefährlichste Aktion des im Sommer von Inter zu Barca gewechselten Stürmers.
Mit der Fortdauer der ersten Hälfte kamen aber die Italiener etwas besser ins Spiel und wurden ihrerseits gefährlich. Diego Milito prüfte Victor Valdes (29.) und Wesley Sneijder schoss nach einer schönen Kombination drüber (33.). Aufseiten der Elf von Coach Josep Guardiola hatten wiederum Seydou Keita (41./daneben) und Messi, dessen Schuss von Cesar in den Corner gelenkt wurde (45.), die Führung auf den Beinen.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts am hohen Tempo. Sneijders Versuch ging hauchdünn am langen Eck vorbei (47.) und der erst unmittelbar zuvor eingewechselte Dejan Stankovic schoss nach Milito-Vorarbeit bei seiner ersten Aktion knapp über das Tor (66.). Für die Gäste aus Katalonien ließ Ibrahimovic (71.), der im Fallen nach einem Henry-Schuss weit über das Tor schoss, die beste Siegmöglichkeit aus. Die Partie war im Zeichen des Stürmertausches Zlatan Ibrahimovic (zu Barcelona) Vs. Samuel Eto'o (zu Inter) gestanden, der schwedische Teamstürmer entschied dieses direkte Duell für sich, war über 90 Minuten der gefährlichere Angreifer.
Heimsieg für Kiew
Im zweiten Spiel der Gruppe F feierte Dinamo Kiew einen 3:1-Heimsieg gegen Rubin Kasan. Der Argentinier Alejandro Dominguez brachte den russischen Meister mit einem direkt verwandelten Freistoß zwar in Front (25.), Ayila Yussuf (71.), Gerson Magrao (79.) und Oleh Gusew (85.) drehten aber noch die Partie zugunsten der Ukrainer.
Nahe an einer Sensation streifte Standard Lüttich vorbei. Die Belgier führten dank eines schnellen Doppelschlags in den ersten fünf Minuten durch Eliaquim Mangala (2.) und Milan Jovanovic (5./Elfmeter) zwar mit 2:0, die ersatzgeschwächten Londoner wendeten eine Blamage aber noch dank Nicklas Bendtner (45.), Thomas Vermaelen (78.) und Eduardo (81.) ab. Im zweiten Gruppe-H-Spiel startete Olympiakos Piräus mit einem 1:0-Erfolg gegen AZ Alkmaar. Vor den Augen von Neo-Olympiakos-Trainer Zico, der auf der Tribüne saß, sorgte Vassilis Torosidis für den entscheidenden Treffer (79.).
Rückschlag für Stuttgart
Deutschlands Meister VfB Stuttgart musste sich im eigenen Stadion gegen die Glasgow Rangers mit einem 1:1-Remis begnügen. Nach einem Konter spielte Cacau ideal auf Pawel Pogrebnjak auf und der russische Offensivspieler schloss die Aktion souverän zum 1:0 ab (18.). Die Gäste mit dem Ex-Austrianer Sasa Papac schafften allerdings trotz einer Minimalvorstellung noch den Ausgleich durch Madjid Bougherra (77.). Der FC Sevilla feierte gegen Unireal Urziceni einen erwarteten 2:0-Heimsieg. Die Spanier taten sich gegen den Champions-League-Neuling lange Zeit schwer, setzten sich aber dank Luis Fabiano (45.) und Renato (70.) verdient durch.
In Pool E mühten sich sowohl Liverpool (gegen VSC Debrecen mit Laszlo Bodnar) als auch Olympique Lyon (gegen Fiorentina) zu 1:0-Heimsiegen. An der Anfield Road war Dirk Kuyt mit einem Abstauber der Goldtorschütze (45.), in Frankreich sorgte Miralem Pjanic ebenfalls mittels Abstauber für die Entscheidung. Die Italiener mussten nach einer Roten Karte für Alberto Gilardino wegen eines Ellbogenchecks mehr als eine Hälfte mit einem Mann weniger auskommen.
(apa/red)
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