Payer und der Glaube an weitere Sensation:
Traut Rapid in Europa League Aufstieg zu
- Baut gegen Hamburger SV auch auf Heimvorteil
- Drückt auch Austria, Sturm und Salzburg die Daumen

Nach dem sensationellen Aufstieg gegen Aston Villa hat Rapid-Goalie Helge Payer Lust auf mehr bekommen. Der ÖFB-Teamtorhüter spekuliert zum Auftakt der Gruppenphase in der Europa League gegen den Hamburger SV mit einer neuerlichen Überraschung.
Selbst eine Endplatzierung unter den Top-2 der Gruppe C und den damit verbundenen Aufstieg in die Runde der letzten 32 hält der Oberösterreicher nicht für ausgeschlossen. "Die Öffentlichkeit hat uns auch gegen Aston Villa nicht sehr viel Chancen gegeben, deswegen möchte ich sagen, dass wir auch in dieser Gruppe Chancen haben."
Als aussichtsreichste Anwärter auf ein Weiterkommen sieht Payer aber den HSV und Celtic, am 1. Oktober in Glasgow der nächste Gegner der Hütteldorfer. "Diese zwei Mannschaften sind die Favoriten, aber wir wollen sie ärgern. Vielleicht gelingt uns wieder eine Überraschung."
In diesem Zusammenhang setzt Payer auf die Stimmung im ziemlich sicher mit rund 50.000 Zuschauern ausverkauften Happel-Stadion. "Zu Hause können wir jeden schlagen", behauptete der Schlussmann. Daran werde auch die Übersiedlung vom Hanappi-Stadion in den Prater nichts ändern. "Im Hanappi ist der Heimvorteil sehr groß, aber wenn man die Rapid-Fans kennt, dann ist das mit 50.000 im Happel-Stadion sicher genauso der gleiche Vorteil. Wir haben dort zwar in der Champions League mit drei Niederlagen keine so guten Erfahrungen gemacht, doch das wollen wir jetzt ausmerzen."
Ungebrochener Optimismus
Payers Optimismus ist auch nach dem Abgang des Sturm-Duos Stefan Maierhofer/Erwin Hoffer ungebrochen. "Wir müssen das so hinnehmen, monatelang zu raunzen bringt nichts. Außerdem haben wir es in den letzten Monaten immer geschafft, alle Spieler, die weggegangen sind, fast zu ersetzen, und das wird uns auch in Zukunft gelingen", betonte der Keeper.
Payer freut sich auch über die Teilnahme von Sturm Graz, Austria und Red Bull Salzburg an der Gruppenphase. "Da sollte man schon Österreicher genug sein, um den anderen das zu gönnen. Es geht um Österreich, um Erfolge für das ganze Land. Da können wir gemeinsam wachsen."
(apa/red)
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