Markus Rogan ist gelbes Badehauberl los:
Sponsorvertrag wird nicht mehr verlängert
- Offizieller Grund: Rogans Übersiedlung in die USA

Der bis Ende September laufende Sponsorvertrag zwischen Raiffeisen und Schwimmstar Markus Rogan wurde nicht verlängert. Diese Entscheidung hatte das zuständige Gremium der Raiffeisen Zentralbank getroffen. "Weil Markus Rogan seinen künftigen Lebensmittelpunkt in den USA haben wird, sind gemeinsame werbliche Aktivitäten kaum möglich, zudem schwächt das Verbot der Individualwerbung bei Weltmeisterschaften unsere Präsenz", erklärte der für das Sponsoring zuständige Raiffeisen-Werbeleiter Leodegar Pruschak gegenüber der APA.
Bei Rogan, der in den vergangenen fünf Jahren unterstützt worden war, sei es angesichts der genannten Umstände schwierig gewesen, eine erfolgreiche Partnerschaft fortzuführen, sagte Pruschak. Der Vorfall in einer Disco nach der WM in Rom, der für Rogan im Spital geendet hatte, habe die Entscheidungsfindung nicht beeinflusst. "Wir hatten über viele Jahre eine erfolgreiche Partnerschaft und ich wünsche Markus, dass er wieder an seine Erfolge anschließen kann", erklärte der Niederösterreicher, der vor und nach der Entscheidung ein Gespräch mit Rogans Manager Ronald Leitgeb geführt hatte.
Teil des Sponsorvertrags mit Rogan war auch eine Ausbildung zum Finanzberater für betuchte Privatkunden in der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich Wien gewesen. Die Entscheidung über die Beendigung dieser beruflichen Tätigkeit bei der RLB war bereits zuvor gefallen. Rogan, der nach der WM nicht mehr an seinen Arbeitsplatz gekommen war, hatte der Bank schließlich brieflich mitgeteilt, dass er sich auf das Schwimmen konzentrieren und in den USA bleiben möchte. Daraufhin hatte die RLB den Arbeitsvertrag per Ende September gekündigt.
(apa/red)
