Wilde Schießerei in mexikanischer U-Bahn: Panische Menschenmenge flieht vor Täter
- Schreckenstat fordert zwei Tote und fünf Verletzte
- Wollte Kritik an Regierung und Klimawandel üben

In einer U-Bahn-Station in Mexico-City hat ein Mann zwei Menschen erschossen und fünf weitere verletzt. Die Tat wurde mitten in einer großen Menschenmenge am Bahnsteig der Station Balderas verübt. Der Täter hatte zunächst nur die Wände der Station mit Parolen gegen die Regierung bemalt. Als ihn ein Polizist daran hindern wollte, zückte der Mann die Pistole und erschoss ihn und einen weiteren Mann.
Ein Überwachungsvideo aus der Metro-Station zeigt die Tat und die Panik der Menschen auf dem Bahnsteig. Nachdem er den Polizisten Dann tötete der Schütze einen zweiten Mann, der ihn zu überwältigen versuchte. Daraufhin sei der Täter in einen voll besetzten Metrozug gestiegen, berichtete die Zeitung "Reforma". Dort habe er seine Waffe neu geladen. Nach acht Minuten seien Sicherheitskräfte in die Station eingerückt. Bei einer weiteren Schießerei verletzten sie den Täter und nahmen ihn fest.
Bei dem Schützen soll es sich nach Behördenangaben um einen Viehzüchter aus der Stadt Guadalajara handeln. Es sei nach eigenen Angaben in die Hauptstadt gekommen, um auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam zu machen und die Regierung zu kritisieren.
(apa/red)
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