Samstag, 19. September 2009

Erdbeben erschüttert die Ferieninsel Bali:
Bei vielen Touristen bricht große Panik aus

  • Erschütterungen der Stärke 6,4 - mehrere Verletze
  • Eine Tsunami-Warnung wurde aber nicht gegeben

Ein schweres Erdbeben hat Bewohner und Urlauber auf der indonesischen Ferieninsel Bali in Panik versetzt. Wie die Behörden mitteilten, wurden sieben Menschen verletzt; zumeist erlitten sie Knochenbrüche. Das Erdbeben erreichte eine Stärke von 6,4. Viele Touristen seien in Panik aus ihren Hotels ins Freie gelaufen. Das Epizentrum lag etwa 100 Kilometer südöstlich des Küstenorts Nusa Dua mehr als 30 Kilometer unter dem Meeresboden im Indischen Ozean. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht gegeben.

Es war das zweite starke Beben binnen weniger Stunden in Indonesien. Ein erstes 6,4-Beben hatte bereits zuvor die Inseln der östlichen Provinz Maluku erschüttert. Dort war offenbar niemand zu Schaden gekommen.

Indonesien liegt ein einer der am häufigsten von Erdbeben betroffenen Regionen der Welt. Erst am 2. September waren im Westen der Insel Java bei einem Beben der Stärke 7,3 mehr als 70 Menschen getötet und Hunderte verletzt worden.

(apa/red)

19.9.2009 09:18