Mittwoch, 16. September 2009

Der Sohn des Schahs spricht exklusiv mit NEWS : "Ich bin bereit, König zu werden"

  • Reza Pahlavi über das Mullah-Regime im Iran
  • Gespräche über Atombombenpläne des Landes

Reza Pahlavi, 48, ist der älteste Sohn des verstorbenen Schahs von Persien, der vor 30 Jahren von der Islamischen Revolution im Iran vom Thron gefegt wurde. In der aktuellen Ausgabe von NEWS spricht der einflussreiche Kritiker des Mullah-Regimes, dem er vorwirft, "für Wahlbetrug, Verfolgung, Folter und das Töten von Gegnern verantwortlich zu sein", über die Zukunft der Protestbewegung: "Es wird weiter Widerstand geben, Streiks, zivilen Ungehorsam, Versuche, das Regime zu lähmen."

Die internationale Gemeinschaft fordert er zu "smarten Sanktionen" auf, "die dem Regime dort schaden, wo es wirklich weh tut." Er hofft darauf, dass der Westen "das Gespräch mit der Opposition sucht" und zieht den Vergleich zu den Ereignissen in Osteuropa des Jahres 1989: "Der Eiserne Vorhang wäre wohl auch nicht ohne die stille Unterstützung der freien Welt gefallen."

Pahlavi zieht in Zweifel, dass die Massendemonstrationen nach den vermuteten Wahlfälschungen im Juni bloß dem unterlegenen Mir Moussawi gegolten hätten: "Die Iraner riskieren nicht einfach ihr Leben für einen Kandidaten, sondern für ihren Traum von Menschenrechten, Freiheit, Demokratie und letztlich einem besseren Leben." Der Sohn des Schahs sagt in NEWS auch, dass er bereit ist, seinem Volk erneut zu dienen und, dass er sich eine parlamentarische Monarchie für sein Heimatland wünscht. Er ist überzeugt davon, dass die Macht der Mullahs schwindet: "Die Zeit steht auf unserer Seite und nicht auf jener des Regimes."

Das ganze Interview lesen Sie im NEWS 38/09!

16.9.2009 12:25