Pilotwal lotst fünfzig Delfine in den Tod:
Argentinien rätselt über verendete Tiere
- Todesursache der Säuger ist bislang nicht bekannt
- Pilotwale folgen Leittier gewöhnlich bedingungslos
·Südafrika: Wale von Tierschützern getötet
Gestrandet: Rückkehr ins Meer war nicht gelungen
·Neues Waldrama an
Küste Neuseelands
Mehr als 100 Tiere auf Inselgruppe gestrandet

Vor der argentinischen Patagonien-Küste sind rund 50 Delfine verendet. Mitarbeiter der regionalen Umweltbehörde hätten die toten Tiere in der Bustamante-Bucht, mehr als 1.000 Kilometer südlich von der Hauptstadt Buenos Aires, entdeckt. Woran die Delfine gestorben sind, war zunächst unklar. Äußere Verletzungen wiesen die Tiere nicht auf.
Die auch unter dem Namen "Pilotwal" bekannte Delfin-Gattung zeichnet sich dadurch aus, dass alle Tiere einem Leit-Delfin hinterherschwimmen. Verletzt oder verirrt sich das Leittier und gerät dadurch in seichteres Wasser, schwimmen ihm alle anderen Delfine hinterher. Pilotwale seien in dieser Bucht normalerweise jedenfalls nicht heimisch, sagte ein Mitarbeiter der patagonischen Umweltbehörde.
(apa/red)
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