In Vorarlberg sind die Würfeln gefallen: 261.130 Stimmberechtigte wählten Landtag
- Wahllokale geschlossen - Ergebnisse folgen ab 17 Uhr
- Großer Favorit Sausgruber gibt sich zuversichtlich
PLUS: Für SPÖ werden große Verluste prognostiziert
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Vorarlberg-Wahl: Über Skandale & Arbeitslose
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·Vorarlbergs Politiker geben ihre Stimme ab
BILDER: Sausgruber, Egger & Co. an den Urnen

261.130 Stimmberechtigte haben am Sonntagvormittag bei trübem Regenwetter den neuen Vorarlberger Landtag gewählt. Die Parteichefs zeigten sich allesamt sehr optimistisch, ihre Ziele zu erreichen. Die Wahllokale schlossen um 13 Uhr ihre Pforten. Ergebnisse dürfen dennoch erst um 17 Uhr veröffentlicht werden, weil die Wahlkommissionen, die gehunfähige Personen besuchen, bis dahin unterwegs sind.
Als Erster der Spitzenkandidaten warf Landeshauptmann Sausgruber in seinem Heimatort Höchst am Bodensee kurz vor 9.30 Uhr unter einem Blitzlichtgewitter der Fotografen seinen Stimmzettel in die Wahlurne. Sausgruber kam mit seiner Familie. Lächelnd und mit einem freundlichen "Habe die Ehre" begrüßte er alle Anwesenden. Der Landeshauptmann zeigte sich zuversichtlich, dass er den gewünschten "klaren Auftrag" - die absolute Mandatsmehrheit - erreichen kann. "Man wird sehen, wie der Wähler entscheidet. Es wird jedenfalls zu akzeptieren sein", sagte Sausgruber.
Um 10 Uhr gab in Rankweil BZÖ-Spitzenkandidat Maurer seine Stimme ab, eine halbe Stunde vor dem Grün-Politiker Rauch, der ebenfalls in Rankweil wohnt. Gegen 11.00 Uhr suchte FPÖ-Spitzenkandidat Egger - der mit seinem "Exil-Juden"-Sager im Wahlkampf für Aufregung gesorgt hatte - sein Wahllokal in Hohenems auf. "Gsiberger"-Spitzenkandidat Amann wählte um 11.30 Uhr im selben Wahllokal wie Egger.
Zu Mittag, nämlich um 12.00 Uhr, gab SPÖ-Spitzenkandidat Ritsch in der Landeshauptstadt Bregenz seinen Stimmzettel ab. Angesichts der prognostizierten Verluste für die SPÖ bekannte der Parteichef, "dass es schönere Sonntage gibt, als mit solchen Meinungsumfragen im Kopf aufzuwachen". Er hoffte aber bis zuletzt, dass seine Partei ihr Wahlziel - das Halten von Platz zwei - erreichen kann.
(apa/red)
