Donnerstag, 17. September 2009

Niemand kann es mit Pühringer aufnehmen:
ÖVP laut aktuellen Umfragen weit vorne

  • Für 40 % führt die SPÖ schmutzigsten Wahlkampf
  • Überraschend schwach schneidet derzeit die FPÖ

Unrühmlicher Platz 1. 40 Prozent der Oberösterreicher finden, dass die SPÖ den "schmutzigsten Wahlkampf" geführt hat. Viel wohler darf sich hingegen der derzeitig Landeshauptmann Josef Pühringer auf seinem Platz 1 fühlen. Er geht laut aktuellen Umfragen als klarer Favorit ins Landtagswahl-Rennen.

Das Marktforschungsinstitut "market" sieht die ÖVP mit 43 Prozent klar vorne. Die Partei von Landeshauptmann Josef Pühringer würde derzeit also um 0,4 Prozentpunkte weniger als bei der Landtagswahl 2003 erhalten. Dahinter liegt mit 33 Prozent die SPÖ, die 2003 noch auf 38,3 Prozent gekommen war. Überraschend schwach schneiden für "market"-Chef Beutelmeyer die Freiheitlichen ab, die nur mit einem Zuwachs von 3,6 Prozentpunkten auf zwölf Prozent rechnen können. Die Grünen konnten 2003 noch 9,1 Prozent der Stimmen ergattern, fallen laut aktuellen Zahlen aber jetzt auf acht Prozent zurück. Das BZÖ, das 2009 zum ersten Mal antritt, würde mit zwei Prozent nicht in den Landtag einziehen. Wie die "Rundschau am Sonntag" berichtete, führt die SPÖ für die Befragten ab 16 Jahren den "schmutzigsten Wahlkampf": Für 40 Prozent agiert die SPÖ unfair, für 33 Prozent die FPÖ.

Zu ähnlichen Ergebnissen kommt eine in den "Oberösterreichischen Nachrichten" veröffentlichte Spectra-Umfrage. Demnach könnte die ÖVP mit 42 bis 44 Prozent der Stimmen rechnen und würde deutlich vor der SPÖ (30 bis 32) zu liegen kommen. Die FPÖ liegt mit 11 bis 13 Prozent vor den Grünen mit acht bis zehn Prozent. Das BZÖ könnte laut der Umfrage unter 700 Wahlberechtigten mit drei bis fünf Prozent der Stimmen noch auf den Sprung über die Vier-Prozent-Hürde hoffen.

17.9.2009 15:31