Anschlag auf FPÖ-Zentrale in Klagenfurt: Landesparteichef Jannach ist "fassungslos"
- Scheiben eingeschlagen und Farbbeutel reingeworfen
- FP-Politiker vermutet "linke Demonstranten" dahinter

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Unbekannte haben die Scheiben der Parteizentrale der Kärntner FPÖ am Feldmarschall-Konrad-Platz in Klagenfurt eingeschlagen und mehrere Farbbeutel in die Räumlichkeiten geworfen. "Ich bin fassungslos", sagte der geschäftsführende Landesparteichef Harald Jannach in einer ersten Reaktion.
"Gewalt ist keine Lösung", meinte der FPÖ-Politiker. In einer Demokratie müssten andere Wege gefunden werden, seine Meinung zu äußern. Jannach vermutet hinter dem Anschlag "linke Demonstranten", die sich im Vorfeld des eigentlich abgesagten Ulrichsbergtreffen in Klagenfurt aufhalten und "antifaschistische Aktionstage" veranstalten.
Bei einer kleinen Kundgebung im Klagenfurter Zentrum wurde ein Demonstrant vorrübergehend festgenommen. Die Gedenkstätte am Ulrichsberg wurde von Aktionisten mit rosaroten Luftballons behängt. Trotz Absage des umstrittenen Heimkehrertreffens will die Kärntner FPÖ auf den Ulrichsberg wandern und eine Kranz niederlegen.
(apa/red)
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