Mittwoch, 16. September 2009

Werner Faymann für ÖIAG-Abschaffung:
Kanzler spricht im NEWS-Interview Klartext

  • "ÖVP will die ÖIAG verändern, ich will sie abschaffen"
  • Fordert auch Rechnungshofprüfung für Gemeinden

Das Nachrichtenmagazin NEWS veröffentlicht in seiner aktuellen Ausgabe ein umfassendes Interview mit Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) über die bevorstehenden Landtagswahlen, Differenzen mit der ÖVP, die Präsidentschaftswahl und die nächsten Ziele des Kanzlers.

Faymann, der davon ausgeht, dass die Koalitionsregierung volle fünf Jahre hält und der festhält, dass derzeit "kein Austausch eines Regierungsmitgliedes ansteht", spricht dabei sehr offen über die Schwierigkeiten mit dem Koalitionspartner in Sachen ÖIAG: "Hier sind wir einfach verschiedener Meinung. Ich bin aber überzeugt, dass wir diese teure Zwischenebene mit ihren hoch bezahlten Managern, die mehr verdienen als jeder Verantwortliche des Staates, nicht benötigen."

Faymann: "Noch dazu, wo selbst der Böhler Manager Claus Raidl sagt, dass es sich bei der Führung der ÖIAG nur mehr um einen Halbtagsjob handelt. Die ÖVP will die ÖIAG verändern, ich will sie abschaffen." Und weiter: "Die Bevölkerung sagt zu Recht: Wofür kriegt der Michaelis so viel Geld, wenn wir die AUA an die Lufthansa verkaufen und da auch noch einen Teil der Schulden zahlen müssen?" Wo war denn da der Grund für eine Leistungsprämie? Daher weg mit dieser teuren Zwischenebene."

Zum Thema Rechnungshofprüfungen für Gemeinden sagt Faymann: "Ich bin da sehr dafür. Kontrollore helfen uns dabei, Fehlleistungen und Spekulationen zu verhindern, sowie Kostenexplosionen rechtzeitig aufzuzeigen. Dadurch bekommt man die Chance, rechtzeitig die Reißleine zu ziehen, wenn etwas völlig aus dem Ruder läuft. Ich verstehe, dass kleine Gemeinden nicht jeden Tag einen anderen Prüfer im Büro sitzen haben wollen. Aber dass der Rechnungshof künftig eine besondere Rolle bei der Kontrolle der Gemeindefinanzen spielen wird, ist unumgänglich. Ich habe eine ausgesprochen positive Meinung vom Rechnungshof."


LESEN Sie das ausführliche Interview mit Kanzler Faymann im aktuellen NEWS 38/2009!

16.9.2009 15:51
Vasant, 16. 09. '09 18:45
Faymann
Jetzt mal im ernst ... nimmt den Faymann noch irgendwer
ernst? Die Antwort NEIN liegt auf der Hand und nun frage
ich mich, wie soll jemand, den das eigene Land (Volk) nun
nicht ernst nimmt dieses politisch vertreten?


Meine Meinung!
Antal, 16. 09. '09 18:14
Richtig
Vollkommen richtig die ÖIAG abzuschaffen. Was haben die positives gemacht? Null. Also zusperren aber OHNE Abfertigungen!!
Vasant, 16. 09. '09 14:30
Was gibts da zu überlegen?
Vor Jahren hätte man die ÖIAG bereits abschaffen sollen,
bevor die mit dem "werten" Herrn Ötsch (AUA) die
Airline in den Boden gewirtschaftet haben und als
"Geschenk" der Lufthansa (Mayrhuber) aufbereitet
haben!

Wenn ein Faymann da erst jetzt draufkommt, dann
bestätigt dies meine Meinung noch mehr, dass der
keine Ahnung hat und schon seit langem selbst gehen
sollte, was die Wähler schon oft zum Ausdruck gebracht
haben!


Meine Meinung!
chris11111_5, 16. 09. '09 13:36
ÖIAG abschaffen
Sollte dieser Faymann die ÖIAG abschaffen wollen - was vielleicht seine Berechtung hat, dann sollte es sich zuvor selbst abschaffen - die ÖIAG agiert im Auftrag der Politik!!
Faymann war für so viele Fehlentscheidungen als Minister hauptverantwortlich!!!
Ich hoffe wirklich, das dieses Lächeln bald verschwindet!!!
irgendwer01, 16. 09. '09 16:00
Re: ÖIAG abschaffen
Ja er sollte alle seine Fehler ausbessern. D.h. schlußendlich, daß er aus der Politik verschwinden muss.