Neuer Name im EU-Kommissar-Karrussell: Maria Fekter soll uns in Brüssel vertreten
- Innenministerin passt ins kolportierte Wunsch-Ressort
- "Ich spiele Bundesliga, nicht Landes- oder Europaliga"

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Pünktlich zur Wiederwahl von EU-Kommissionspräsident Barroso legt die Debatte um den österreichischen EU-Kommissar wieder mal einen Zahn zu. Neuestes Papier an der Gerüchtebörse ist Innenministerin Maria Fekter, die in einigen Medien als mögliche Kandidatin für einen Kommissionsposten gehandelt wird. Fekter selbst will von den Gerüchten um ihre Person allerdings vorerst nichts wissen.
"Ich spiele Bundesliga, nicht Landesliga und auch nicht Europa-Liga.", so Fekter in der Tageszeitung "Die Presse". Dem Vernehmen nach ist indes das Ressort Inneres/Justiz eines jener, für das Österreich Interesse anmelden soll - und da wäre die Innenministerin wohl keine Fehlbesetzung. Landwirtschaft, Umwelt oder Erweiterung stehen angeblich ebenfalls auf der Wunschliste Österreichs.
Mit ein Grund dafür, dass nun Fekter ins Spiel gebracht wird, ist wohl auch die hartnäckig kolportierte Suche Barrosos nach weiblichen Kommissions-Mitgliedern - obwohl er selbst das so deutlich noch nicht gesagt hat. Bisher trug Österreich mit Benita Ferrero-Waldner ja auch zur Frauenquote bei. Sie befindet sich derzeit im Endspurt im Rennen um den Posten des UNESCO-Generalsekretärs, ihre Bestellung gilt allerdings keineswegs als ausgemachte Sache.
(apa/red)
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