Mittwoch, 9. September 2009

Fit und gesund durchs Schuljahr: Die richtige Schuljause und Gymnastik fürs Hirn

  • NEWS: Besser Obst als Schoki und süße Drinks
  • Ernährungsexpertin Walleczek über Brainfood

Die Zahlen sind erschreckend schwerwiegend: Satte 20 Prozent der 6- bis 12-jährigen Schüler sind laut einer aktuellen Studie des Fonds Gesundes Österreich zu dick – und mehr noch: Die Hälfte der Moppel- Kids leidet sogar an krankhafter Fettleibigkeit (Adipo sitas). Schokoriegel, süße Drinks oder Topfenkolatschen sind da sicher nicht der richtige Jausensnack. Brainfood für die Schule. ATVErnährungsexpertin und NEWS-Kolumnistin Sasha Walleczek: „Das sind nicht nur absolute Figur-, sondern auch Konzentrationskiller.“

Denn der enthaltene Zucker sorgt zwar für einen steilen Leistungsanstieg – der Blutzuckerspiegel sinkt aber genauso schnell wieder. Die Kinder werden müde, die Merkfähigkeit nimmt ab. Die Empfehlung der Expertin: „Geben Sie Ihrem Kind in die Schule lieber hübsch portionierte Obst- oder Gemüsesticks und ein Vollkornbrot mit leichtem Topfenaufstrich mit.“

Gesunde Zähne im Schulalter. Richtige, ausgewogene Ernährung mit wenig zuckerhaltigen Zwischenmahlzeiten trägt auch einen wesentlichen Teil zum Erhalt gesunder Zähne bei – und die wiederum entscheidend zum Wohlbefinden Ihres Kindes. Jedes Mal, wenn man isst oder zuckerhaltige Getränke zu sich nimmt, werden die Zähne über mindestens 20 Minuten hinweg durch Säure angegriffen. Kein Wunder also, dass schon jedes dritte österreichische Kind im Kindergartenalter unter Karies leidet. Viele Kinder haben sogar Löcher in den Zähnen, ohne es zu bemerken. Regelmäßige Kontrollen beim Zahnarzt (mindestens zweimal jährlich!) helfen bei der Früherkennung und beim Schutz vor Karies.

Gymnastik fürs Hirn. Nicht nur fit und gesund, sondern auch schlau. So beweisen immer mehr Studien, dass geistige Prozesse durch regelmäßiges körperliches Training erheblich verbessert werden können. Zum Beispiel erhöht sich die Lernfähigkeit eines Kindes, wenn es vor seinen Hausaufgaben Übungen macht, die die linke und die rechte Gehirnhälfte gleichzeitig an regen – die besten Übungen finden Sie im Kasten unten. Fühlt sich Ihr Kind vor einer Prüfung müde oder angespannt, kann eine sogenannte „Aufwecker“-Massage helfen: Dazu massieren Daumen und Zeigefinger die beiden „Gehirnknöpfe“ (liegen bei Schlüsselbein und Nabel) in sanften Kreisbewegungen.

Mehr über die gesunde Zahnpflege lesen Sie in NEWS 37/09!

9.9.2009 13:03