Mittwoch, 9. September 2009

Auch Bello muss Zähne putzen! Damit sie im Alter noch kraftvoll zubeißen können

  • Regelmäßige Zahnkontrollen durch den Tierarzt
  • Kauprodukte eignen sich sehr gut zur Zahnpflege

Damit unsere liebsten Vierbeiner auch im gehobenen Alter noch kraftvoll zubeißen können, ist es Aufgabe des Hundehalters, die Zähne seines Lieblings entsprechend zu pflegen. Denn entgegen landläufiger Meinung müssen nicht nur Menschen ihre Zähne regelmäßig putzen, um sie frei von Zahnbelag und Zahnstein zu halten, sondern auch das Gebiss unserer Hunde verlangt regelmäßige Pflege, um gesund zu bleiben.

Die richtige Pflege! Regelmäßiges Zähneputzen ist besonders effektiv, um schädigendem Zahnbelag von Anfang an entgegenzuwirken. Dabei sollte man aber keinesfalls zu Zahnprodukten für Menschen greifen, da diese für Tiere völlig ungeeignet sind. Menschen-Zahnpasta beispielsweise ist viel zu scharf und kann bei Tieren sogar Vergiftungssymptome auslösen. Das richtige Zahnpflegeset (Bürste und Pasta) ist am besten beim Tierarzt, aber auch im Handel erhältlich. Darüber hinaus ist eine gesunde Ernährung, die die Zähne intakt hält, ausschlaggebend.

Im Welpenalter beginnen!
Am besten, man gewöhnt seinen Vierbeiner spielerisch und bereits von klein auf daran, sich das Maul öffnen und die Zähne untersuchen zu lassen. Wenn auch junge Hunde, speziell vor dem Zahnwechsel, kaum zu Zahnproblemen neigen, sollte man diese Vorgangsweise im Hinblick auf die Zukunft dennoch trainieren, denn ein erwachsener Hund, der diese Prozedur nicht kennt, wird sie nicht ohne Protest über sich ergehen lassen. Das macht die Zahnpflege für Hund und Halter zur Tortur und oft sogar unmöglich. Die daraus resultierende (unnötige) Konsequenz könnte sein, dass der Hund zur Behandlung beim Tierarzt leicht narkotisiert werden muss. Jeder Hundehalter tut daher gut daran, die tägliche Zahnpflege für seinen Vierbeiner zum fixen Bestandteil des gemeinsamen Alltags zu machen … ■

9.9.2009 12:48