Samstag, 12. September 2009

"Negativkampagne" treibt Jackson aus der Stadt: Tribute-Show kurzerhand abgesagt!

  • Veranstalter Kindel beklagt sich bitter über die Medien
    Zu hohe Erwartungen? "Haben sich selbst enttäuscht"
  • Tribute soll angeblich im Juni '10 in London stattfinden

Das groß angekündigte Tribute-Konzert für den verstorbenen Popstar Michael Jackson findet nicht am 26. September in Wien statt. Das Konzert soll im Juni 2010 im Londoner Wembley-Stadion nachgeholt werden, gaben die Veranstalter bekannt. Mit Schuld an der Absage haben für Georg Kindel und Jermaine Jackson negative Medienberichte in Österreich, erläuterten die beiden in einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz. "Wenn wir in Wien nicht erwünscht sind, dann gehen wir nach London", sagte Kindel nach der Absage zur APA.

Kindel und Jackson beklagten nach der Absage die Rolle der österreichischen Medien. Jermaine Jackson sagte, "es wurden Namen genannt, die wir nie genannt haben, deshalb waren die Erwartungen so hoch." Kindel, dessen Verluste durch die Absage in Wien sich in "absolut verkraftbarem Rahmen" bewegen, meinte: "In Österreich wurden wir extrem aggressiv attackiert." In einem Brief auf der bereits freigeschalteten Homepage http://www.thetribute2010.com spricht Jackson von einer kurzen Vorlaufzeit und davon, dass viele der angefragten Stars ihren Zeitplan nicht rechtzeitig ändern konnten. "Wir haben versucht, hier eine unglaubliche Show zu machen. Aber es drehte sich nur darum, wer nicht kommen werde", so Jackson zur APA.

Tickets werden refundiert
Die in Wien gekauften Tickets werden refundiert und gelten nicht für die Show in London, betonte Kindel. Käufer über Internet oder Call-Center sollen am heutigen Freitag eine Email mit Rückgabe-Information erhalten, die anderen können ihre Tickets ab 21. September an der jeweiligen Vorverkaufsstelle zurückgeben. Der Vorverkauf für die Londoner Tickets, die mit einem Startpreis von 44 Pfund (50,2 Euro) günstiger sein sollen als in Wien, startet Anfang Dezember. Dann sollen auch erste Namen beteiligter Künstler in einer Pressekonferenz verkündet werden. Der Termin für das Event könnte der 5. Juni 2010 werden, auch wenn die Veranstalter selbst lediglich von der ersten Junihälfte sprachen. Doch auf dem Plakat am Podium prangte bereits - wenn auch zuerst noch verhüllt - das neue Datum. Es wurde erst nach der Pressekonferenz von Journalisten entdeckt. Die Show in der britischen Hauptstadt soll vom Bühnenbild her ähnlich imperial werden wie die Wiener Pläne.

Opposition befürchtet Imageschaden
Die Stadt Wien ist über die Verschiebung des Jackson-Konzerts bereits in der Nacht informiert worden, versicherte Georg Kindel. Darum sei er verwundert, dass am Vormittag von Vizebürgermeisterin Renate Brauner bekanntgegeben worden sei, dass die finanzielle Unterstützung der Stadt gestrichen werde. Die Wiener Oppositionsparteien befürchten durch die Absage immensen Imageschaden für die Stadt und sind zugleich erleichtert, dass der Stadt nun die angedachten 600.000 Euro an Steuergeldern erhalten bleiben.

Die Veranstalter hatten in den vergangenen Tagen mit Absagen von bereits angekündigten Künstlern wie Chris Brown und Mary J. Blige zu kämpfen, auch konnten bei Pressekonferenzen in London und Berlin keine frisch fixierten Auftritte präsentiert werden. Dass man sich einfach übernommen hat und nun einen medialen Sündenbock sucht, wies Kindel zurück. "Es geht sich von der Organisation aus. Wir könnten die ganze Show auf einem hohen Level produzieren und auf die Bühne bringen. Aber viele Stars, die kommen wollen, kommen aus ihren Verträgen nicht raus."

(apa/red)

12.9.2009 07:25
flashback007, 13. 09. '09 15:37
God Bless Michael
Beide parteien sind daran schuld. Man kann nicht ein konzert planen ohne künstler und man kann nicht als sponser auftreten ohne das projekt zu kennen und die rahmenbedingungen zu klären. übrigens finde ich wien als location auch total unpassend! god bless michael!
http://loom.tv/channel.php?c=19194
Vasant, 11. 09. '09 21:39
Keiner war so blöd!
Ich wette, wenn ich U2, Madonna oder sonst wen morgen
in Wien haben will, dann krieg ich das locker hin, aber ich
muss auch Geld ablegen und die wahren Stars nicht für
dumm verkaufen!

Da gibts nen "Tribute" für Michael Jackson und du "darfst"
GRATIS ohne Gage auftreten. Die Einnahmen sowie die
Steuergelder der "dummen" Österreicher steck ich mir
aber selber in die Tasche;) Nach dem Motto wollte man
uns eindeutig abziehen werter Herr Kindel!

Leg U2 ca. 3 Millionen am Tisch und die stehen morgen
auf der Matte!

Diese Veranstalter Brut glaubt wirklich alle für dumm
verkaufen zu können! Zum Glück ist die Rechnung nicht
aufgegangen und die Frau Brauner sollte kündigen, weil
die ist auf einen üblen Trick reingefallen und somit für
diese Position unqualifiziert! Die hätte 600.000 verbrannt!
Vasant, 11. 09. '09 21:32
Was will ein Kindel den Medien vorwerfen?
Der wollte mit einer LEICHE viel Geld machen und mich
hätte es nicht gewundert, wenn er den Sarg von Michael
am Eingang postiert hätte und von jedem Fan noch paar
Euros mehr kassiert hätte, wenn dieser ihn berühren
hätte dürfen!

Soll der Leichenschänder in London die Fans abzocken
und nicht blöd über Medien und Österreich bzw. Wien
reden!

Die Medien haben nur die Tatsachen offen gelegt und
ich schließe mich "drahthuhn" an ... da wird ein "Produkt"
angeboten zu enorm hohen Preisen und keiner weiß da
eigentlich was drinnen ist und nun stellt sich raus, dass
nicht mal wer kommen wollte!

Wie viele "Tributes" will man machen? Es gab einen
offiziellen Abschied in Amerika mit Fans und das wars!

KINDEL tschüss und nimm deinen GEL boy Jermaine
gleich mit! Adios Abzocker!


Meine Meinung!
DKNY2009, 11. 09. '09 20:34
Blamage für Stadträtin Brauner + voreilige Zusage von 600.000 Euro!!!!
- schade, aber die Stadt Wien kann ja andere ihrer zahlreichen Aufgaben wahrnehmen. Hundstrümmerlzählung und Parkscheinsünder. Da ist und bleibt Wien die Nummer 1!
drahthuhn, 11. 09. '09 19:07
Das darf doch nicht wahr sein!
Hier zu sagen,daß die Medien GEGEN Jackson 'gearbeitet' hätten, grenz an schamlose Frechheit. Man hat Tag und Nacht nichts anderes gehört, als dämliche Geschichten über ihn. Und mit diesem M.J. hat sich der Hr.K. mit dem ältesten Schmäh in der Branche ein paar Zerquetschte verdient. Karten im Vorverkauf abzusetzen, obwohl noch gar keine Künstler zugesagt haben, ist ein klarer Betrugsversuch. Also: Herr X plant ein Konzert mit Y und platziert schon ein halbes Jahr vorher die Eintrittskarten im Vvk. Leider stellt sich heraus, daß der (die) Akteur(e) 'absagen' müssen, oder 'aus Verträgen nicht rauskönnen' Der Herr X gibt das Eintrittsgeld zurück, nicht aber die Zinsen.
Kleinvieh macht auch Mist.
In Zeiten wie diesen...
Wofür wollte Wien € 600.000.- sponsern?
Naja, Wien IST anders.
Vasant, 11. 09. '09 14:09
Chris Brown Kabarett
Die Veranstalter hatten mit Absagen von ... Chris Brown
zu kämpfen? Eigentlich eine Schande für jeden dieser
Leute, wenn man zu einem "Tribute" des wahrscheinlich
besten Künstlers unserer Geschichte einen Frauenschläger
zu dessen "Ehrung" überhaupt aufstellt! So seh ich das!

Und nun stehen die doppet so dumm da, die ach so tollen
Veranstalter, weil man sichtlich um den Frauenschläger
auch noch "betteln" musste, weil sogar der absagt!

Peinlicher gehts wohl nicht mehr! Da waren ja wirklich
tolle "Experten" am Werk, die wahrscheinlich nicht mal
wussten, wer oder "was" Chris Brown überhaupt ist.
Somit umso glaubwürdiger, dass es hier um die Fans
von Michael Jackson jemals gegangen ist.

Stadt Wien ... bitte blamiert Wien nicht noch mehr!


Meine Meinung!
flashback007, 11. 09. '09 14:19
Re: Chris Brown Kabarett
Die sollen sich mal etwas Zeit nehmen und erstmal trauern, anstatt den Dollars hinterher zu jagen!!!
Votze, 11. 09. '09 15:42
Ehrlich geasgt,
muss jeder Österreicher froh sein, dass dieses peinliche Konzert nicht zustande kommt, ein Mordsimageschaden für Wien wäre die Folge.
Warum soll unsere Hauptstadt als Austragungsort eines Gedenkkonzertes für eine Person sein, der vor 20 Jahren mal wer war, und die letzten Jahre nur durch seine kosmetischen Operationen, privaten Aufreger um etwaige nicht bewiesene, homophobe-pädarastische Übergriffe und sein eigenes Kind, welches er beinahe aus dem Fenster geworfen hätte.
Das wäre als würde man bei strömendem Regen einen Sonnenschirm aufspannen würde, und sich dann wundert warum man nass wird.

STADT WIEN ... jetzt, wo ihr aufgewacht seid, bemüht euch nicht wieder einzuschlafen und denkt WEITER...und erspart uns zukünftig solche Blamagen.

ein erleichterter Bürger
Votze, 11. 09. '09 15:52
weiter zu ehrlich gesagt...
weiters möchte ich mit den vorigen Aussagen niemand persönlich angreifen oder diskriminieren.
Die enthaltenen Informationen sind beruhen auf Fakten und sind nur Teil einer freien Meinungsäusserung in einem Forum.
Sollte sich jemand durch den vorangegangenen Kommentar auf die Zehen getreten fühlen, entschuldige ich mich hiermit dafür.

Wie gesagt, es waren nur ein paar Gedanken von mir, die man anderswo durchwegs als produktive Denkanstösse verwenden könnte...
Vasant, 11. 09. '09 18:29
an Votze:
Du musst dich nicht entschuldigen, denn wir haben Rede-
und Gedankenfreiheit und somit vertrittst du lediglich hier
deine Meinung und du siehst das Ganze halt eben aus einer
anderen Perspektive!

Vieles von dem was du gesagt hast entspricht auch der
Realität!


Meine Meinung!