Freitag, 11. September 2009

Tumulte um Jackson-Tribute: Jetzt steigt auch noch Stadt Wien als Unterstützer aus!

  • Renate Brauner: Keine 600.000 Euro für Jacko-Event
  • Veranstalter geben heute nachmittag Statement ab

Schon wieder ein neuer Aufreger rund um das Michael Jackson-Konzert: Die Stadt Wien wird das Tribute-Konzert für Michael Jackson am 26. September doch nicht finanziell unterstützen. Das sagte Vizebürgermeisterin Renate Brauner. Nach den Entwicklungen der vergangenen Tage sei der ursprünglich angenommene Werbewert nicht mehr zu erwarten, so ihre Begründung: "Wir werden die Gespräche mit dem Veranstalter abbrechen."

Bereits am Donnerstag hatte Brauner betont, dass die geplante Unterstützung der Stadt von 600.000 Euro noch keinesfalls fix sei. Die finanzielle Beteiligung Wiens werde davon abhängen, welche Veranstaltung zustande komme, so die Vizebürgermeisterin. Die Zuschüsse seien von Anfang an keine Subvention gewesen, bekräftigte sie heute erneut.

Die Wiener Wirtschaftskammerpräsidentin Brigitte Jank sagte, dass die anfangs errechnete Wertschöpfung für Wien in der Höhe von 35 Mio. Euro nicht zu halten scheine. Diese Schätzung sei auf Grundlage der ersten Ankündigung des Veranstalters erstellt worden, wonach "Top-Leute" an dem Event teilnehmen sollten. Diese Parameter hätten sich nun wesentlich verändert. Einen Imageverlust für die Bundeshauptstadt befürchtet Jank jedoch nicht.

Die Veranstalter haben für heute Nachmittag zu einer eilig anberaumten Pressekonferenz ins Wiener Hotel Hilton geladen. Angekündigt wurden "Breaking News".

(apa/red)

11.9.2009 11:46
Serenissima, 11. 09. '09 13:15
Danke Frau Brauner !
Ich kann mich der Meinung des "Vorredners" nur anschließen ! Erstens hat der Veranstalter ganz offensichtlich nur seine "Taschlowitz-Absichten" im Vordergrund. Wie wäre es sonst anders erklärbar, daß eine Reihe von absolut namenlosen Interpreten auf der Gästeliste aufscheinen, dafür aber ein Jose Feliciano von einem Auftritt ausgeschlossen wurde, obwohl dieser auf jegliche Gage verzichtet hat.
Zudem können tatsächlich, wie von anderer seite schon erwähnt, 600.000,- Euro wesentlich sinnvoller verwendet werden.
Vasant, 11. 09. '09 12:18
Wen wunderts?
Bis auf die Veranstalter und Marketinexperten aller
Beteiligten hat keiner an einen "Tribute" gedacht,
sondern an die Tatsache, dass man hier noch einmal
ordentlich im Namen von Michael Jackson den Fans
das Geld aus der Tasche ziehen will.

Ändert aber nichts an der Tatsache, dass man sich
fragt, wie das Gelder fast sinnlos zum Fenster hinaus
geworfen werden!? Mindestens 600.000 Euro sind ja
nicht gerade wenig und die könnte man wesentlich
besser einsetzen!


Meine Meinung!