Tumulte um Jackson-Tribute: Jetzt steigt auch noch Stadt Wien als Unterstützer aus!
- Renate Brauner: Keine 600.000 Euro für Jacko-Event
- Veranstalter geben heute nachmittag Statement ab

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Schon wieder ein neuer Aufreger rund um das Michael Jackson-Konzert: Die Stadt Wien wird das Tribute-Konzert für Michael Jackson am 26. September doch nicht finanziell unterstützen. Das sagte Vizebürgermeisterin Renate Brauner. Nach den Entwicklungen der vergangenen Tage sei der ursprünglich angenommene Werbewert nicht mehr zu erwarten, so ihre Begründung: "Wir werden die Gespräche mit dem Veranstalter abbrechen."
Bereits am Donnerstag hatte Brauner betont, dass die geplante Unterstützung der Stadt von 600.000 Euro noch keinesfalls fix sei. Die finanzielle Beteiligung Wiens werde davon abhängen, welche Veranstaltung zustande komme, so die Vizebürgermeisterin. Die Zuschüsse seien von Anfang an keine Subvention gewesen, bekräftigte sie heute erneut.
Die Wiener Wirtschaftskammerpräsidentin Brigitte Jank sagte, dass die anfangs errechnete Wertschöpfung für Wien in der Höhe von 35 Mio. Euro nicht zu halten scheine. Diese Schätzung sei auf Grundlage der ersten Ankündigung des Veranstalters erstellt worden, wonach "Top-Leute" an dem Event teilnehmen sollten. Diese Parameter hätten sich nun wesentlich verändert. Einen Imageverlust für die Bundeshauptstadt befürchtet Jank jedoch nicht.
Die Veranstalter haben für heute Nachmittag zu einer eilig anberaumten Pressekonferenz ins Wiener Hotel Hilton geladen. Angekündigt wurden "Breaking News".
(apa/red)
