Die Würfel im Opel-Poker sind offenbar gefallen: Hat GM Mehrheit an Opel verkauft?
- Entscheidung wird noch unter Verschluss gehalten
- Insider: Chefunterhändler unterwegs nach Berlin
Regierung in Berlin soll noch heute informiert werden

·Die Würfel im Opel-
Poker sind gefallen
KLICKEN: So verlief der
lange Verkaufsprozess
·GM will Tochter Opel
nicht ziehen lassen
Magna & Berlin im Poker
auf verlorenem Posten?
·Opel-Verkauf wird zur Nervenprobe
Will GM den Autobauer gar nicht verkaufen?
·Mit Cash, auf Pump oder mittels Leasing?
Autofinanzierung in der Geld-Umfrage der Woche
Der Verwaltungsrat von General Motors hat nach monatelangem Tauziehen offenbar über die Zukunft von Opel entschieden, will die Entscheidung aber erst heute um 14.00 Uhr öffentlich bekanntgeben - nach Unterrichtung der Regierung in Berlin und des deutschen Tochterunternehmens. Das erklärte ein Informant am GM-Sitz in Detroit.
Der Opel-Chefunterhändler von GM, John Smith, sei auf dem Weg nach Deutschland, um die Regierung und die Opel-Treuhandgesellschaft zu informieren, sagten mehrere mit den Vorgängen vertraute Personen laut Reuters. Eine Person erklärte, das deute offenbar darauf hin, dass GM die Mehrheit an Opel verkaufen könnte - entweder an den österreichisch-kanadischen Zulieferer Magna oder den Finanzinvestor RHJ.
Der GM-Verwaltungsrat befasste sich auf seiner Sitzung mit vier möglichen Szenarien. Dazu zählt der Verkauf an Magna oder RHJ, der Verbleib von Opel unter dem GM-Konzerndach oder eine Opel-Insolvenz.
(apa/red)

