Österreich weiter in Constantinis Händen:
Tiroler betreut ÖFB-Team in EM-Quali 2012
- 54-Jähriger einigt sich mit ÖFB-Präsident Windtner
- Scharner: "Erfreulich für österreichischen Fußball"
·1:1 in Bukarest: Ein Punkt, der nicht hilft
WM 2010 findet wohl endgültig ohne ÖFB statt
·Bukarest hat diesmal
keinen Sieger erlebt
BILDER vom Länderspiel gegen Rumänien
·Österreichs Spieler
in der Einzelkritik!
Top oder Flop: So gut war
die ÖFB-Elf in Rumänien
·"Natürlich wäre ein Sieg besser gewesen"
REAKTIONEN zum Spiel Österreichs in Rumänien

Österreich liegt weiter in Constantinis Händen: Der Vertrag des Teamchefs der Fußball-Nationalmannschaft ist wie erwartet verlängert worden, und zwar mindestens für den Zeitraum der EM-Qualifikation 2012. Sollte sich Österreich für die EM-Endrunde in Polen und der Ukraine qualifizieren, würde Constantini das Team natürlich auch dort betreuen.
Constantini und ÖFB-Boss Windtner wollen zur Einigung erst am Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz in Wien offiziell Stellung nehmen. Der 54-Jährige hat den Teamchef-Posten am 4. März 2009 übernommen, der Tiroler trat die Nachfolge des Tschechen Karel Brückner an. Der ehemalige Lehrling der österreichischen Trainerlegende Ernst Happel machte schnell klar, dass unter ihm ein frischer Wind wehen wird.
Gleich bei seiner ersten Kaderbekanntgabe fürs Match der WM-Qualifikation gegen Rumänien verzichtete Constantini u.a. auf den bisherigen Kapitän Andreas Ivanschitz oder auch auf Martin Stranzl, dafür durften Youngsters wie Aleksandar Dragovic, Daniel Beichler oder Yasin Pehlivan erstmals ins Teamcamp einrücken. Das Experiment ging gut, die Österreicher bezwangen Rumänien 2:1.
"Erfreulich für den Österreichs Fußball"
"Super, das ist sehr erfreulich fürs Nationalteam und den gesamten österreichischen Fußball", meinte ÖFB-Vize-Kapitän Scharner. "Die Verjüngung ist voll im Gang. Es wäre sinnlos gewesen, jetzt einen neuen Trainer zu holen", erklärte der Wigan-Athletic-Legionär, der als 29-Jähriger zu den Routiniers im sehr jungen Team von Constantini zählt. Scharner hatte bereits beim Antritt Constantinis die Meinung vertreten, dass eine neunmonatige Amtszeit für einen Neubeginn viel zu kurz sei.
Die Chance auf eine Teilnahme an der WM 2010 in Südafrika ist trotz der ordentlichen Constantini-Ausbeute nur noch eine theoretische. Seinen Kader für die Partien gegen Litauen (10.10. in Innsbruck) und Frankreich (14.10. im Stade de France).
(apa/red)
