Mittwoch, 9. September 2009

Frankreich nur mit 1:1-Remis in Serbien:
Henry holt wichtigen Punkt für Franzosen

  • Am Ende beide Mannschaften mit Remis zufrieden
  • Serbien steht noch nicht als Gruppensieger fest

In der WM-Qualifikationsgruppe 7 ist die Chance des österreichischen -Nationalteams auf eine Teilnahme an der Endrunde in Südafrika nur noch theoretischer Natur. Kurz nach dem 1:1 der ÖFB-Elf in Rumänien erreichte Frankreich in Serbien ein 1:1 und liegt damit weiterhin vier Punkte vor den Österreichern auf Platz zwei.

Damit reicht dem Vizeweltmeister am 10. Oktober ein Heimsieg gegen die Färöer, um den zweiten Platz, der voraussichtlich zur Teilnahme am Play-off berechtigt, zu fixieren. Allerdings fehlen den Franzosen weiter vier Punkte auf die Serben, die nur noch einen Sieg aus ihren ausständigen beiden Partien gegen Rumänien (daheim) und Litauen (auswärts) zum Gruppensieg und zum direkten WM-Ticket benötigen.

Immerhin hat die Truppe von Teamchef Dietmar Constantini gute Aussichten auf Platz drei, der schon mit einem vollen Erfolg am 10. Oktober in Innsbruck gegen Litauen eingefahren werden könnte, sofern Rumänien am gleichen Tag in Serbien nicht gewinnt.

Serben noch nicht Gruppensieger
Dass die Serben gegen die Rumänen noch gewinnen müssen und nicht vorzeitig den Gruppensieg sicherstellten, war nach der Anfangsphase in Belgrad nicht zu erwarten. Die Mannschaft von Nationaltrainer Antic begann vor 50.000 Zuschauern im Roter-Stern-Stadion druckvoll und ging schon in der 13. Minute durch einen von Milijas verwandelten Elfmeter in Führung. Zuvor hatte Frankreich-Goalie Lloris gegen Zigic die Notbremse gezogen und deswegen die Rote Karte gesehen.

Obwohl in Überzahl, schalteten die Gastgeber nach dem 1:0 jedoch einen Gang zurück und ließen die Franzosen ins Spiel kommen, was in der 31. Minute prompt bestraft wurde. Goalie Stojkovic ließ einen Weitschuss abprallen und Henry staubte zum Ausgleich ab - für Frankreichs Rekordtorschützen war es das 50. Teamtor im 113. Einsatz.

Nach dem Seitenwechsel plätscherte die Partie über weite Strecken dahin. Die mit Abstand größte Chance hatten die Serben, die Lazovic in der 89. Minute wegen einer Roten Karte verloren, durch einen Lattenpendler von Ivanovic in der 55. Minute. Danach gingen beide Teams nicht mehr das letzte Risiko, wohl auch deshalb, weil mit dem Remis sowohl Serbien als auch Frankreich gedient ist.

(apa/red)

9.9.2009 23:09