Österreich braucht für WM ein Wunder:
Spiel in Rumänien die Stunde der Wahrheit
- In Form von drei Siegen & serbischer Schützenhilfe
- Quali-Chance könnte gegen Rumänien dahin sein

·Jugend auch in Rumänien Trumpf
ÖFB-Youngsters wollen jetzt auswärts bestehen
·Blick richtet sich
jetzt auf Rumänien
Constantini mit viel Lob und wenig Tadel für Team
·Frankreichs Spieler gehen auf Trainer los
Verhältnis zu Teamchef Domenech völlig zerrüttet
·Sturm-Achse trug Österreich zum Sieg
Hölzl, Jantscher, Beichler überzeugten vs. Färöer
·Mini-Chance auf
WM-Teilnahme lebt
Österreich besiegt Färöer in Qualifikation mit 3:1
·Viel Licht und wenig Schatten gegen Färöer
Die Spieler des ÖFB-
Teams in der Einzelkritik
Teamchef Dietmar Constantini wehrt sich zumindest in der Öffentlichkeit gegen Rechenspiele bezüglich Österreichs Chance auf eine Teilnahme an der WM 2010. "Es freut mich, dass wir zehn Punkte haben. Das entspricht unserem Niveau", war dem Tiroler lediglich über den Status quo der ÖFB-Elf in Gruppe 7 zu entlocken. Contantini weiß aber natürlich ebenfalls, dass noch eine Mini-Chance besteht.
Selbst bei der äußerst optimistischen Annahme von drei Siegen in den ausstehenden Begegnungen am Mittwoch in Rumänien, am 10. Oktober in Innsbruck gegen Litauen und am 14. Oktober in Frankreich ist nicht sicher, dass Österreich Platz zwei erreichen würde. Das Erreichen von Platz eins, der zur direkten Teilnahme an der WM berechtigt, ist zu 99,9 Prozent auszuschließen.
Aus ÖFB-Sicht perfekt wäre ein Sieg in Bukarest und eine gleichzeitige Niederlage bzw. ein Remis Frankreichs in Serbien. Aber auch ein Remis in Rumänien könnte eine realistische Chance am Leben erhalten, dann müsste Serbien allerdings die Franzosen besiegen. In diesen Fällen hätte die Constantini-Truppe plötzlich Platz zwei in der eigenen Hand. Voraussetzung dafür wäre dann aber in der Folge nicht nur ein Heimsieg gegen Litauen, sondern auch eine Riesensensation in Form eines Triumphes in Frankreich.
Platz zwei reicht nur für Play-off
Mit Platz zwei hätte Österreich aber erst ein Play-off-Ticket erreicht, in diesem ginge es in Hin- und Rückspiel gegen einen anderen Pool-Zweiten. Und auch nur dann, wenn man nicht schlechtester der neun Gruppen-Zweiten wird.
Die ÖFB-Quali-Chance könnte aber auf der anderen Seite am Mittwochabend auch theoretisch dahin sein. Nämlich dann, wenn Österreich in Rumänien verliert und Frankreich in Serbien gewinnt. Diese Variante ist übrigens für die Buchmacher die wahrscheinlichste, denn in den Wettbüros heißen am Mittwoch die Favoriten Rumänien und Frankreich.
(apa/red)
