Die PS-Schlacht in Monza ist eröffnet: WM-
Rivalen in Freien Trainings abgeschlagen
- Force India bei Italien-Grand-Prix erneut stark
- Fisichella im Ferrari im zweiten Umlauf Letzter

·KERS könnte Monza-
Rennen entscheiden
WM-Führender Button bei Italien-GP unter Druck
·Monza: Vettel hofft auf nächsten Coup
F1-Youngster will gegen Jenson Button gewinnen
·"Sieg in Monza wäre Lebenshöhepunkt"
Italiener Fisichella fiebert Ferrari-Debüt entgegen
Die Titelkandidaten in der Formel-1-WM haben sich am Freitag in den Freien Trainings zum Grand Prix von Italien in Monza in Zurückhaltung geübt. Tagesschnellster war der Deutsche Adrian Sutil im Force India in 1:23,924 Minuten. Weder die Brawn-Piloten Jenson Button und Rubens Barrichello noch deren Red-Bull-Verfolger Sebastian Vettel und Mark Webber klassierten sich am Nachmittag in den Top Ten.
WM-Leader Button kam im zweiten Training nicht über Platz 19 hinaus - unmittelbar hinter Jungstar Vettel. Der Deutsche versuchte wie Webber (14.), mit möglichst wenigen Runden seinen Motor zu schonen. Für die fünf ausständigen Rennen steht den Red-Bull-Piloten jeweils nur noch ein weiteres Triebwerk zur Verfügung, haben sie doch bisher sieben verbraucht.
Sutil stellte mit seiner Bestzeit erneut die Konkurrenzfähigkeit von Force India unter Beweis - vor allem auf den schnellen Strecken. Auf der Geraden ist das ehemalige Nachzüglerteam am schnellsten. "Ich habe lange drauf gewartet", erinnerte Sutil. "Jetzt scheint es wirklich so zu sein, dass ich eine Chance habe." Der 26-Jährige hat bisher noch keinen einzigen WM-Punkt geholt, hat aber einen Startplatz in den ersten drei Reihen im Visier.
Während Renault durch die Affäre um den angeblich absichtlichen Unfall von Nelson Piquet jr. im Vorjahr in Singapur weiter die Schlagzeilen bestimmt, meldete sich das Team auch auf der Strecke zurück - mit den Plätzen zwei und drei für Romain Grosjean und Fernando Alonso. "Wir haben große Hoffnungen für dieses Rennen", erklärte Alonso.
Giancarlo Fisichella hatte im Ferrari als Achter am Vormittag - noch vor seinem Stallgefährten Kimi Räikkönen - ein vielversprechendes Debüt gegeben, musste sich in der zweiten Session aber mit dem letzten Platz begnügen. "Als ich in der Früh hierher gekommen bin, war ich ziemlich nervös", gestand der 36-jährige Italiener, Ersatzmann für den verletzten Vizeweltmeister Felipe Massa.
(apa/red)
