Gelyncht - Peruaner lebendig verbrannt! Junger Mann schaute wie ein Einbrecher aus
- Studierte im Ausland und war auf Heimaturlaub
- Sohn eines Oberstaatsanwalts erlag Verbrennungen
Ein unglaublicher Fall von Selbstjustiz: Bewohner seiner peruanischen Heimatstadt Juliaca haben einen Medizinstudenten verbrannt. Der 27-Jährige studierte in Russland und befand sich auf Heimaturlaub. Die Täter hatten ihn laut Agenturberichten nicht erkannt und wegen der bloßen Möglichkeit umgebracht, dass er einen Einbruch begehen könnte.
Der Sohn eines Oberstaatsanwalts erlag im Spital seinen schweren Verbrennungen.
Besorgniserregende Zahlen
Die Vereinten Nationen (UN) hatten sich im vergangenen Jahr besorgt über die zunehmende Zahl von Lynchmorden in Bolivien geäußert. Die häufigen Fälle von Selbstjustiz in Peru und Bolivien werden von Experten mit alten Regeln der Aymara-Kultur in Verbindung gebracht. Außerdem hätten viele Bürger das Gefühl, dass die Polizei nicht hart genug durchgreife.
(apa/red)
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