Jetzt heißt es überall "Schulbank drücken":
Schuljahr beginnt auch im Westen & Süden
- Sommerferien sind für 720.000 Schulkinder vorbei
- "Heißer Schulherbst" hat auch in der Politik begonnen

·Schmied will Sitzen- bleiben abschaffen
Unterrichtsministerin peilt neuen Schulaufreger an
·Weniger Schüler und mehr Höchstgehalt
So liegen unsere Lehrer im OECD-Durchschnitt!
·Alkohol, Nikotin, Suizid und Mobbing ...
OECD: Große Sorge
um Österreichs Jugend
·Schulbücher sind nur schwer verständlich
Texte um zwei bis drei Schulstufen zu schwer
·Bei Taferlklasslern zeichnet sich Plus ab
Erstmals seit Jahren wieder mehr Schulkinder
Für rund 720.000 Schüler beginnt heute in Oberösterreich, Salzburg, der Steiermark, Kärnten, Tirol und Vorarlberg das neue Schuljahr. In Ostösterreich sitzen rund 480.000 Buben und Mädchen bereits seit einer Woche wieder in den Klassenzimmern. Der von der Lehrergewerkschaft angekündigte "heiße Schulherbst" hat unterdessen bereits mit einem Streit über die in einer OECD-Bildungsstudie genannte überdurchschnittlich hohe Bezahlung und niedrige Unterrichtsverpflichtung österreichischer Pädagogen begonnen.
Noch vor Beginn Verhandlungen zu einer Reform des Lehrerdienstrechts und der Schulverwaltung stößt Unterrichtsministerin Claudia Schmied auf massiven Widerstand: Vor allem in ÖVP-regierten Ländern wehrt man sich gegen die geplante Zentralisierung der Schulverwaltung. Im Vorfeld der Wahlen zur Personalvertretung der Bundesbediensteten haben auch die Bundeslehrer-Gewerkschafter den Ton gegenüber Schmied verschärft. Diese betont unterdessen die Wichtigkeit einer Weiterführung ihrer Reformen wie den Ausbau der Neuen Mittelschule, Senkung der Klassenschülerhöchstzahlen und Ausbau und Verbesserung der Nachmittagsbetreuung. (apa/red)
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