Sonntag, 13. September 2009

Schmied peilt nächsten Schulaufreger an:
Ministerin will das Sitzenbleiben abschaffen

  • Lösung noch für diese Legislaturperiode erwünscht
  • Wiederholen sei pädagogisch fragwürdig und zu teuer
    ÖVP klar distanziert: "Haben gewichtigere Probleme"

Unterrichtsministerin Schmied will das Wiederholen einer Klasse abschaffen. Die Ressortchefin sagt in einer Vorankündigung für das Parlamentsmagazin "Hohes Haus", dass es noch in dieser Legislaturperiode zu einer Lösung kommen sollte: "Ich hoffe sehr, dass wir in dieser Legislaturperiode auch in diesem Punkt eine Lösung schaffen."

Das Sitzenbleiben sei nicht nur pädagogisch fragwürdig, sondern auch ökonomisch einfach wahnsinnig teuer, meinte Schmied. Skeptisch reagiert die ÖVP auf den Vorschlag. "Wir haben wahrlich gewichtigere Probleme im Schulwesen", sagte der Zweite Nationalratspräsident Neugebauer dazu im ORF. "Da gibt es einen alten Spruch, wenn ich was zu reden hätte, ich würde alles abschaffen - davon wird Schule nicht besser werden", so der Chef der für die Lehrer zuständigen Gewerkschaft Öffentlicher Dienst. (apa/red)

13.9.2009 19:27
buer, 14. 09. '09 19:13
Forts.:
Folglich braucht sich auch niemand mehr wundern, wenn demnächst die Ergebnisse der PISA-Testes noch schlechter werden. Die Leidtragenden sind nämlich die guten Schüler. Da die SPÖ und die Grünen das Leistungsprinzip abschaffen wollen, ist es ein Indiz für ihre breit angelegte Volksverdummung. Das Wort "Leistung" ist und war für Rote und Grüne schon immer ein Schimpfwort! Wie lange dürfen eine Frau BM Schmied und die so genannten Bildungsexperten in Österreich noch ihr Unwesen treiben, wann regen sich endlich die Eltern auf?
buer, 14. 09. '09 19:12
"Kreuzerl-Macher"
Wenn die Kosten für die Repetenten eine so große Rolle spielen, könnte man die Schule ja ganz abschaffen oder – wie so vieles in Österreich – einfach privatisieren. Die von der Frau BM Schmied in diversen Tageszeitungen geschalteten Inserate sind nicht nur vom pädagogischen Inhalt her fragwürdig, sondern mit 600.000 Euro auch ökonomisch wahnsinnig teuer. Das nicht mehr Wiederholenmüssen führt schließlich zum nicht mehr Wiederholendürfen, weil für viele Schüler das Wiederholen eine Chance bedeutet und keine Strafe. Mit einem Schulabschluss ohne Wissen erreicht man auch einen Abschluss „ohne Wert“, also produziert man leicht manipulierbare Arbeitstiere und Kreuzchen-Macher für die Wahlen. Man macht die Schüler nicht für das Leben fit, sondern nur hilflos!
Vasant, 14. 09. '09 17:43
Wie wärs mal endlich mit Fahrrad Gebühren!!
Die depperten Fahrradfahrer rasen oft bei ROT über die
Kreuzungen, am Gehsteig (wo´s eh ned fahren dürfen)
klingelns dich deppert an und teilweise kriegst Sachen
zu hören, dass dir graust und obwohl die ebenfalls auch
VERKEHRSTEILNEHMER sind, zahlt keine Sau was!?

Wenn jeder Radfahrer eine "Nummer" auf deinem Rad
kriegen würde und nur 1-3 Euro pro Monat (Versicherung,
Taferl etc.) zahlen würde, dann wären das sinnvolle und
auch gerechtfertigte Maßnahmen zur Sicherheit aller!

Wenn dich jetzt einer (was mir schon paar mal passiert
wäre) niederfährt, dann ist der weg und wie sollst denn
dann beschreiben ohne Nummer? 2 Räder und a Fetzn-
gsicht, oder wie?

Solche Ideen sollte man mal andenken und einführen
und nicht immer hirnlose Themen bringen!


Meine Meinung!
SunshineState, 14. 09. '09 12:31
Sehr sehr gute Idee für die zukünftigen Rotwähler.
Dann brauchen die Migikinder gar nicht mehr Deutsch lernen und wenn sie nach 9 Jahren mit der Schule fertig sind können sie nahtlos in die Mindestsicherung wechseln, monatlich 1000,- Euro kassieren und gemütlich Einbrechen und Kinder kriegen.
drahthuhn, 14. 09. '09 06:09
Profilierungssucht oder gute Idee?
Daß 'Sitzenbleiben' nicht das Gelbe vom Ei sein kann, wissen wir schon seit den Zeiten, als es uns selbst passierte. Allerdings wird dem 'Hängenbleiber ' ja auch die Möglichkeit geboten, mittels Nachprüfung die Sache zu bereinigen. Viel gewichtiger ist die Tatsache, daß viele Eltern nicht einsehen wollen, daß ihr Filius zum Studieren ganz einfach nicht geschaffen ist. Was täten wir, würden ALLE studieren? Gott sei Dank fühlt sich die Mehrzahl der Leute beim verrichten 'produktiver' Arbeit wohler. Handwerk hat IMMER noch goldenen Boden. Es ist die Politik, die rundherum versagt. Und das Sitzenbleiben aufzugeben treibt uns noch ein Stück näher an die globalisierende Verdummung, die ja, wie so vieles andere im Sozialwesen, von Amerika ausgeht, da ungebildete Leute einfacher zu lenken sind.
tscheesy, 14. 09. '09 07:03
Re: Profilierungssucht oder gute Idee?
hier kann ich drahthuhn nur recht geben! aber man merkt das fr. schmied einfach die luft ausgeht. sie hat keinen hebstecken in der partei. rot = tot. die länder werden zunehmenst umgefärbt. die minister sind schwach bis hin zu dämlich und unser bundeskanzler,besser gesagt euer denn ich hab ihn nicht gewählt, ist ein reine grinsende KATASTROPHE.