Donnerstag, 10. September 2009

Wanderer in Tirol tödlich verunglückt: 61-Jähriger stürzte sieben Meter in die Tiefe

  • Rund drei Stunden später von Wanderern gefunden
  • Mann erlag seinen schweren Kopfverletzungen

Ein 61-jähriger Wanderer ist bei einem Alpinunfall in Tirol nahe der Gemeinde Prägraten tödlich verunglückt. Der Mann dürfte laut Polizei aus bisher ungeklärten Gründen gestolpert und rund sieben Meter abgestürzt sein. Er wurde erst rund drei Stunden später von zwei Wanderern gefunden. Als der Notarzt eintraf, konnte nur noch der Tod festgestellt werden.

Der 61-jährige Wanderer aus Niederösterreich war auf dem Weg von der "Reichenbergerhütte" in Richtung "Bachlenke" gewesen. Im Bereich einer leichten Rechtskurve des etwa 40 Zentimeter breiten Wanderweges dürfte er aus bisher ungeklärten Gründen vom Wanderweg abgekommen sein. Er stürzte erst etwa drei Meter über eine steile Grasböschung und anschließend über eine rund vier Meter senkrechte Felswand, eher er im Bachbett des Großbaches liegen blieb.

Schwere Kopfverletzungen
Der Mann zog sich beim Sturz Verletzungen im Kopfbereich zu. Von der Aufprallstelle dürfte er noch etwa 100 Meter zurück zum Wanderweg gekrochen sein, wo er gegen 16.00 Uhr von einem 48-jährigen Mann und einer 50-jährigen Frau gefunden wurde. Der Verletzte war zwar noch bei Bewusstsein, konnte jedoch keine klaren Angaben zu seiner Identität oder dem Hergang des Unfalls machen.

Während die Frau dem Verletzten Erste Hilfe leistete, holte der Mann zu Fuß Hilfe. Die Rettung konnte erst über eine halbe Stunde später von einem Hüttenwirt aus verständigt werden. Beim Eintreffen des Rettungshubschraubers konnte der Notarzt nur noch den Tod des Mannes feststellen. (apa/red)

10.9.2009 09:04