Wiener wurde von Marterl erschlagen:
Lockere Steinplatte stürzte auf 40-Jährigen
- Polizei geht von Todesfall ohne Fremdverschulden aus
- Mann hielt Platte vor Unglück vermutlich umklammert

Ein 40-jähriger Wiener ist in Wien-Währing von einem Steinmarterl erschlagen worden. Die Steinplatte des Heiligenstocks bei der Weinhaus-Kirche habe sich gelöst und dem Mann tödliche Verletzungen zugefügt, bestätigte Roman Hahslinger, Sprecher der Polizei.
Die Polizei geht von einem Todesfall ohne Fremdverschulden aus, berichtete das Gratisblatt "Heute". Fingerabdrücke am Marterl zeigen, dass der Mann die Platte umklammert hatte, bevor sie auf ihn stürzte.
Ob es deshalb zu dem Unfall kam oder möglicherweise ein Materialdefekt vorlag, werde untersucht, so Hahslinger. Laut "Heute" entdeckte ein Passant den von der mehrere hundert Kilo schweren Platte erschlagenen Mann. (apa/red)
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