Freitag, 11. September 2009

NEWS im Exklusiv-Interview mit Wrabetz: Über Dominic Heinzl und die ORF-1-Reform

  • Was war so verlockend an der "Marke Heinzl"?
  • ORF-Chef über Sendeplätze und Heinzls Bissigkeit

KAMPF gegen schlechte Quoten: ORF-Boss Alexander Wrabetz im
Exklusiv-Interview mit NEWS über Dominic Heinzl und die ORF-1-Reform.

NEWS: Die ORF-1-Quoten dümpeln dahin. Sie haben Dominic Heinzl für ORF 1 geholt und Werner Taibon wieder als Chef der Programmplanung installiert. Ein Zeichen für eine Großoffensive, dass ORF 1 komplett reformiert und neu strukturiert wird?

WRABETZ: Ja, das ist notwendig. Denn ORF 1 ist der „junge Sender“, der große Konkurrenz durch die Privatsender hat. Wir sind gefordert, hier aktiver zu werden. Und in diesem Gesamtkonzept spielt Dominic Heinzl eine wichtige Rolle. Aber es werden noch weitere Schritte folgen. In programmplanerischer Hinsicht werden wir ORF 1 ein starkes, unverwechselbares Profil geben, damit er für die jungen Zuseher wieder unverzichtbar wird. ORF 1 soll seine Stärken wieder voll ausspielen: jung, urban und mit einer starken Sport-Komponente. Zur Profilschärfung gehören auch Persönlichkeiten, mit denen man den Sender identifiziert. Dominic Heinzl ist mit seiner täglichen Sendung eine davon. Und es werden weitere Persönlichkeiten folgen, die ORF 1 stärken.

NEWS: Was ist so verlockend an Dominic Heinzl?

WRABETZ: Er ist einer der Top-Profis, arbeitet hochprofessionell und hat in seinem Metier einen erstklassigen Ruf. Und er hat einen sehr hohen Bekanntheitsgrad.

NEWS: Er polarisiert auch sehr.

WRABETZ: Das ist gut so. Denn fast jeder Österreicher hat eine Meinung über ihn. Die meisten schätzen ihn sehr, aber naturgemäß gibt es auch Gegnerschaft. Aber ich habe niemanden getroffen, der keine Meinung zu Heinzls ORF-Engagement hatte.

NEWS: Welchen Sendeplatz bekommt Dominic Heinzl?

WRABETZ: Der Sendeplatz wird nicht zwischen 18 und 19 Uhr sein. Wir werden in den nächsten Wochen genau überlegen, wann er im ORF auf Sendung geht – an einem Platz, an dem wir die „Marke Dominic“ optimal zur Geltung bringen können.

NEWS: Wäre es möglich, dass Dominic Heinzl auch beim ORF gegen die „Seitenblicke“ in ORF 2 antreten muss?

WRABETZ: Es wird naturgemäß Überschneidungen geben, davor scheue ich mich auch nicht. Bevor wir entscheiden, stellt sich die Frage: Wie programmieren wir am besten, damit wir das Optimum herausholen? Grundsätzlich gilt: „Seitenblicke“ hat eine ganz andere Rolle im Programm, ist auch ein Society-Kurzformat, spricht aber eine andere Zielgruppe an.

NEWS: Dominic Heinzl ist ja bekannt für seine bissige Art, in der er auch Politiker aufs Korn nimmt. Darf er das auch beim ORF?

WRABETZ: Dominic Heinzl ist Dominic Heinzl. Und wenn man ihn in seiner Art haben will, dann muss er auch die Freiheit haben, die Sendung so zu machen, wie er es am besten kann. Auch sein Humor und seine bissig-kritische Herangehensweise werden zu uns passen. Und wenn er Politik manchmal von einer ganz speziellen Seite zeigt – wie das u. a. auch Alfred Dorfer im „Donnerstalk“ tut –, wird es deshalb vielleicht hin und wieder Aufregung geben. Aber das nehme ich in Kauf. Denn dem Publikum gefällt’s. Und wir machen Fernsehen fürs Publikum.

Silvia Meister, Tatjana Duffek

Moderiert Dominic Heinzl auch den Wiener Opernball? - Lesen Sie im NEWS 37/09 nach!

11.9.2009 12:26
Vasant, 10. 09. '09 21:46
Arschkriechen zahlt sich in der Medienwelt aus!
Wenn man wirklich bedenkt, wie dieser möchtegern
Moderator Heinzl bei ATV über den ORF hergezogen
ist und nun steht er neben dem Wrabetz, als ob diese
"beste Freunde" werden, dann kannst echt nur mehr
lachen.

Der Heinzl reißt einfach nur sein Maul auf und glaubt
auf "hohem" Niveau die Leute zu dominieren bzw. er
sei ein Stefan Raab;) Es hilft nicht, wennst dich in
einem hautengen T-Shirt mit einem engen Lederketterl
um den Hals schmückst und einen auf Jugendlichen
machst, denn seine Schmähs sind doppelt so alt wie
er*gähn*

Da hat der kleine Dominik aber mächtig tief in einige
Körperöffnungen schauen müßen, damit er sich nun
über 20 Minuten Sendezeit beim ORF freuen darf!
Spricht nicht für den ORF, dass er Leute als "Rettung"
bezeichnet von denen er die ganze Zeit verarscht
wurde;)
Serenissima, 10. 09. '09 15:54
ORF wird Lugner-isiert !
Mit Schrecken habe ich die Nachricht aufgenommen, daß Herr Dominik Heinzl nun zum ORF überwechseln soll. Ich kann nur hoffen, daß es sich hierbei um einen April-Scherz gehandelt hat.
Ich kann Sie - Herr Dr. Wrabetz - nur ersuchen, von einer Heinzl-Anstellung Abstand zu nehmen, bevor es zu spät ist.
Ich kann mich immer nur wundern, wie es möglich ist, vor laufender Kamera soviel unsinniges Blech von sich zu geben, wie es dort (= ATV) Dominik Heinzl tut. Auf der anderen Seite sage ich mir, daß bei einem Sender (= ATV)welcher Herrn Bmstr. Lugner eine eigene Fernsehserie widmet, die Blödheit des Herrn Heinzl auch nicht mehr ins Gewicht fällt
Vasant, 10. 09. '09 21:53
Re: ORF wird Lugner-isiert !
Der ORF muss schon sehr verzweifelt sein, wenn er sich
solche Proleten holt, aber wenn wunderts ... die Privaten
haben wenigstens Konzepte und Ideen probiert und sich
gemausert, während der ORF einen immer noch mit dem
UR-Prolo Karlich (die jeden Dialekt ihrer Gäste versucht
nachzumachen) abquält!

Frei nach dem Motto: Besser gut kopiert, als schlecht
probiert;)

Bin gespannt, was die dann wieder übereinander reden
werden, wenn der Heinzl (was zu erwarten ist) seine
Hoffnungen nicht erfüllt!

Der ORF blamiert sich und sinkt nun vom Niveau ganz
weit nach unten mit diesem Pseudo Prolo Heinzl!


Unglaublich!
packer, 10. 09. '09 14:24
Niveau im ORF ?
Was hier alles geschrieben steht ???
Heinzl der Retter des ORF ?

da schimpft einer (Heinzl) fast sein ganzes Fernsehleben über den ORF und jetzt soll genau der gleiche der Retter sein.
Das wäre ungefähr so als wenn ein Jahrzehntelanger Vegetarier plötzlich Werbung macht für Österreichisches Rindfleisch, nicht sehr glaubwürdig.
Im Prinzip ist es mir gleich ich habe ATV nicht eingeschalten und auch den ORF nur bei Sportsendungen.
Dort wird er mir ja erspart bleiben hoffe ich.