Startschuss für härtere Verkehrsstrafen:
Neues Sicherheitspaket ist in Kraft getreten
- Schnellfahren teurer, Alkosünder müssen 'nachsitzen'
- PLUS: Verpflichtende Praxisstunden für Mopedfahrer
·Drastische Strafen bei unserem Nachbarn
Italienische Carabinieri kennen kein Erbarmen

Für Verkehrssünder werden die Zeiten härter: Schnellfahren ist nun teurer und Alkolenker werden härter bestraft. Das Verkehrssicherheitspaket von Infrastrukturministerin Doris Bures sieht außerdem verpflichtende Fahrpraxisstunden für Mopedfahrer vor. Wer sein Kind nicht ordnungsgemäß im Auto sichert, bekommt zudem Seminare aufgetragen.
Auf Autobahnen werden die Verkehrsstrafen bundesweit vereinheitlicht. Ein Beispiel wären Organmandate, die mindestens 20 Euro kosten. Auch abseits der Autobahnen wird es teurer: Wer beispielsweise außerorts mit 30 km/h zu viel erwischt wird, muss ab sofort mit mindestens 70 Euro rechnen, auch die Obergrenze wurde erhöht. Teurer werden weiters Alkohol-Vergehen, bei denen ab einem gewissen Beeinträchtigungsgrad sogenannte Coachings absolviert werden müssen. Wunschkennzeichen werden künftig teurer, die daraus gewonnenen Gelder fließen dem Verkehrssicherheitsfonds zu. (apa/red)
