In bester Gesellschaft
- Isabella Großschopf und das böse O-Wort

Familienzuwachs bei Promis das wohl schönste Thema, über das es zu berichten gilt. Kompliziert wirds nur dann, wenn die prominente Dame nicht Mutter, sondern äh, Muttermutter geworden ist. Barbara Reichard zum Beispiel. Die Friseurin der Reichen und Schönen freut sich dieser Tage wohl über die Geburt ihres Kinderkindes Noel, nicht aber über ihren neuen Namen innerhalb der Familie. Glaube mir, das brauch ich nicht, dass mir irgendwann der Kleine über die ganze Fußgängerzone OOOOOOOMA nachschreit, feixte sie. Zwar war die 47-Jährige bei der Entbindung im Goldenen Kreuz dabei und will Tochter Sue in ihrer Mutterschaft auch künftig kräftig unterstützen aber eben definitiv nicht Oma genannt werden. Denn das böse O-Wort scheint in diesem Zusammenhang auch das böse A-Wort zu bedingen. A wie alt. Zumindest fühlt es sich für die meisten Frauen, die fit und voll im Leben stehen, so an. Auch Sacher-Chefin Elisabeth Gürtler, die ihre beiden, äh, Kinderkinder über alles liebt, sagte vor einiger Zeit zu mir: Also, eine typische Oma bin ich sicher nicht. Wie der kleine Noel später einmal zu Barbara Reichard sagen wird, weiß ich nicht. Aber mein Gefühl sagt mir, dass das O-Wort in dieser Generation bald ausgedient haben wird.
