Leb' wohl, du schöne 100-Watt-Glühbirne:
Klassischer Lichtspender zu Grabe getragen
- Erzeugung & Import ab sofort von der EU verboten
- Mehrheit der Österreicher hält Verbot für sinnlos

·Österreicher sind
scharf auf heiße Ware
Verbot hat 2009 Ansturm
auf Glühbirnen ausgelöst
·Leb' wohl, du schöne 100-Watt-Glühbirne
Klassischer Lichtspender wird zu Grabe getragen
·EU: Licht aus für 3.000 Arbeitsplätze?
Glühbirnen-Abschaffung könnte Jobs kosten
·Glühbirne geht kein
Lichtlein mehr auf
NEWS über den Lampen-
Streit und Hamsterkäufe
·profil: Skepsis vor Energiesparlampen
Österreicher glauben an Interesse der Industrie
Das Aus für die klassische Glühbirne naht. Die Erzeugung sowie der Import von 100-Watt-Glühlampen ist in der EU nun verboten. Noch bestehende Rest-Lagerbestände dürfen noch verkauft werden. Diese Bestimmung gilt auch für Leuchten aus mattem Glas. Geregelt wird dies durch die EU-Verordnung, die bis 2012 die sukzessive Abschaffung der klassischen Glühbirne vorsieht.
Zwei Drittel der Österreicher halten die Maßnahme laut einer Umfrage für wenig bis gar nicht sinnvoll, Hamsterkäufe führten heuer zu einem dreifach erhöhten Glühbirnen-Absatz. Von der Union werden künftig Energiesparlampen favorisiert, die laut dem heimischen Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI) bei einer Verwendung in zwei Drittel aller Lampen das jährliche CO2-Aufkommen in Österreich um eine Million Tonnen reduzieren könnten. Lediglich 4,8 Prozent der Bevölkerung verwenden fast ausschließlich energiesparende Leuchten. 24,0 Prozent verweigern diese vollständig.
(apa/red)

