Freitag, 4. September 2009

Wallner am längsten als ÖOC-Boss im Amt: Zwei Jahre länger als Vorgänger Heller

  • Insgesamt zehn ÖOC-Präsidenten in Geschichte

Mit Leo Wallner scheidet der am längsten dienende Präsident in der Geschichte des Österreichischen Olympischen Komitees (ÖOC) aus seinem Amt aus. Am 12. Dezember 1990 hatte der am 4. November 1935 in Amstetten geborene Wallner die Funktion vom knapp vier Monate davor verstorbenen Kurt Heller übernommen. Wallner war der zehnte ÖOC-Präsident, mit insgesamt 19 Jahren war er zwei Jahre länger als Heller mit der ÖOC-Führung betraut.

Der erst im heurigen Februar für vier Jahre als ÖOC-Präsident wiedergewählte Wallner ist Österreichs einziges aktuelles Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Als solches fungiert der 73-Jährige seit 1998. Philipp Schöller brachte es als IOC-Mitglied auf 23 Jahre. Ab dem Jahr 2000 hatte der Wiener als IOC-Ehrenmitglied fungiert, ehe er im Vorjahr verstarb. In der IOC-Historie gab es seit 1905 insgesamt neun österreichische IOC-Mitglieder.

DIE ZEHN PRÄSIDENTEN
ÖOC-PRÄSIDENTENvonbisJahre:
Balduin Groller190819124
Otto Herschmann191219142
Rudolf Colloredo-Mannfeld191419195
Martin Haudek192319296
Theodor Schmidt192919389
Josef Gerö194619548
Heinrich Drimmel1956196913
Heinz Pruckner196919723
Kurt Heller1973199017
Leo Wallner1990200919


(apa/red)

4.9.2009 11:11