Wallner am längsten als ÖOC-Boss im Amt: Zwei Jahre länger als Vorgänger Heller
- Insgesamt zehn ÖOC-Präsidenten in Geschichte
·Neuer starker Mann: Stoss ÖOC-Präsident
Wallner-Nachfolger
für vier Jahre gewählt
·Wallner am längsten als ÖOC-Boss im Amt
Insgesamt zehn ÖOC-
Präsidenten in Geschichte
Mit Leo Wallner scheidet der am längsten dienende Präsident in der Geschichte des Österreichischen Olympischen Komitees (ÖOC) aus seinem Amt aus. Am 12. Dezember 1990 hatte der am 4. November 1935 in Amstetten geborene Wallner die Funktion vom knapp vier Monate davor verstorbenen Kurt Heller übernommen. Wallner war der zehnte ÖOC-Präsident, mit insgesamt 19 Jahren war er zwei Jahre länger als Heller mit der ÖOC-Führung betraut.
Der erst im heurigen Februar für vier Jahre als ÖOC-Präsident wiedergewählte Wallner ist Österreichs einziges aktuelles Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Als solches fungiert der 73-Jährige seit 1998. Philipp Schöller brachte es als IOC-Mitglied auf 23 Jahre. Ab dem Jahr 2000 hatte der Wiener als IOC-Ehrenmitglied fungiert, ehe er im Vorjahr verstarb. In der IOC-Historie gab es seit 1905 insgesamt neun österreichische IOC-Mitglieder.
| DIE ZEHN PRÄSIDENTEN | |||
| ÖOC-PRÄSIDENTEN | von | bis | Jahre: |
| Balduin Groller | 1908 | 1912 | 4 |
| Otto Herschmann | 1912 | 1914 | 2 |
| Rudolf Colloredo-Mannfeld | 1914 | 1919 | 5 |
| Martin Haudek | 1923 | 1929 | 6 |
| Theodor Schmidt | 1929 | 1938 | 9 |
| Josef Gerö | 1946 | 1954 | 8 |
| Heinrich Drimmel | 1956 | 1969 | 13 |
| Heinz Pruckner | 1969 | 1972 | 3 |
| Kurt Heller | 1973 | 1990 | 17 |
| Leo Wallner | 1990 | 2009 | 19 |
(apa/red)
