Donnerstag, 3. September 2009

Trotz Anwendens von unerlaubter Methode: NADA sieht von einer Sperre für Paszek ab

  • Tennis-Spielerin hatte Eigenblut-Injektion zugegeben
  • Drohende Sperre von bis zu vier Jahren entgangen

Die Rechtskommission der Nationalen Anti-Doping Agentur hat von einer Sperre für Tennis-Spielerin Tamira Paszek abgesehen. Nach einer Anhörung entschied die NADA, das Verfahren gegen die 18-Jährige für beendet zu erklären. Festgehalten wurde, dass Paszek eine unerlaubte Methode angewendet hat. Aber mangels Verschulden vonseiten der Sportlerin wurde von einer Sperre abgesehen.

Paszek hatte am 21. Juli auf einer Pressekonferenz erzählt, dass sie sich im Zuge einer Therapie von einer Ärztin Blut abnehmen und mit homöopathischen Essenzen angereichert in die Bandscheibenregion wieder injizieren habe lassen. Diese Form von Eigenblut-Injektionen stellen laut Code der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) eine verbotene Methode dar und sind als Doping zu werten. Paszek drohte eine Sperre von bis zu vier Jahren.

(apa/red)

3.9.2009 19:36
konrarob, 04. 09. '09 10:23
...
Frechheit was sich Spitzensportler alles leisten können!!!