Donnerstag, 3. September 2009

Verrückter Diktator oder ernsthafter Plan? Gaddafi beantragte Auflösung der Schweiz!

  • Territorium sollte an Nachbarländer aufgeteilt werden
  • Erneute Provokation nach Vorfall mit Gaddafi-Sohn

Das hat die Welt - oder besser die UNO - noch nicht gesehen! Der ausgesprochen exzentrische lybische Revolutionsführer Muammar al-Gaddafi wollte angeblich bei der UN-Vollversammlung formell beantragen, die Schweiz aufzulösen. Er habe dies bereits im Juli beim G-8-Gipfel in Italien gefordert, berichtete das Schweizer Fernsehen. Das schweizerische Staatsterritorium solle aufgeteilt und an die Nachbarländer verteilt werden, zitierte die Vizepräsidentin der Außenpolitischen Kommission des Schweizer Nationalrates, Christa Markwalder, die angeblichen Pläne Gaddafis. Laut UNO wurde diese Idee Gaddafis bereits vor Wochen abgelehnt.

Ein Antrag Libyens, im Rahmen der kommenden UNO- Generalversammlung die Aufteilung der Schweiz auf ihre Nachbarländer zu diskutieren, ist nach Angaben von UNO-Sprecher Farhan Haq schon vor Wochen abgelehnt worden. Haq sagte der Nachrichtenagentur SDA, Libyen habe einen solchen Programmpunkt vor etwa einem Monat tatsächlich einbringen wollen.

Da eine solche Forderung aber den Grundsätzen der UNO-Charta zuwider laufe, sei sie vom zuständigen Komitee für die Planung des Programmes der Generalversammlung sofort abgelehnt worden. Kein UNO-Mitglied dürfe die Existenz oder die Souveränität eines anderen Mitgliedes bedrohen, sagte der Sprecher von UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon. Der Text habe deshalb keine Aufnahme gefunden und sei nicht als UNO-Dokument zirkuliert oder veröffentlicht worden.

Libyen übernimmt am 15. September für ein Jahr den Vorsitz der UNO- Generalversammlung. Neuer Präsident wird der ehemalige libysche Außenminister Ali Abdessalam Triki. Die libysche UNO-Vertretung in New York beantwortete wiederholte Anfragen der SDA nicht. Die definitive Tagesordnung wird vor der Eröffnung der 64. Generalversammlung von einem 27-köpfigen Komitee festgesetzt, dem auch die fünf Vetomächte angehören. Letzte Änderungen sind noch bis zwei Tage vor Beginn der Versammlung möglich.

Nach Einschätzung von Haq ist es aber höchst unwahrscheinlich, dass der libysche Antrag noch in irgendeiner Form Eingang ins Programm finden könnte. Libyens Staatschef Gaddafi will erstmals seit 40 Jahren an der UNO- Generaldebatte, die am 23. September beginnt, teilnehmen. Die amerikanische Botschafterin Rice rief das libysche Staatsoberhaupt dazu auf, sich zu benehmen, wenn er nach New York komme.

(apa/red)

3.9.2009 21:07
Vasant, 03. 09. '09 15:05
Erinnert irgendwie an Österreich!
Wir werden ja seit Jahren schon "aufgeteilt". Ein Teil von
Österreich gehört eh schon Brüssel und dafür "dürfen" wir
auch noch jährlich Millionen zahlen.

Unternehmen wie AUA usw. werden ins Ausland verkauft
und sehr viele Österreicher verlieren durch diese Tatsache
deren Job und dürfen stempeln gehen.

Überdies kannst du wählen was du willst, denn wie man
anhand der SPÖ und ÖVP (Vorzugsstimmen) sieht, wird
das Ergebnis, welches unter dem Zeichen der Demokratie
geführt wird, nicht mal annähernd ernst genommen und
die Herrn und Frauen Politiker machen was sie wollen.

Also ich find die Aussage von Gaddafi daher nicht im
Geringsten "lächerlich", sondern das sollte uns zum
Nachdenken bringen, was da eigentlich seit Jahren
hinter vorgehaltener Hand mit Österreich passiert!


Meine Meinung!
maierhofer____, 03. 09. '09 16:40
Re: Erinnert irgendwie an Österreich!
Deine Argumentation ist einfach nur lächerlich und bestätigt deine Kurzsichtigkeit,Ignoranz und die tatsache,dass du ein Troll bist...

Aber b2t

Ich finde es lustig,dass Gaddafi nicht merkt in welche Situation er sich manövriert...
Aber wo ist das offizielle Statement der Gaddafi Partei Östereich? ;)
interzona, 04. 09. '09 21:00
Re: Erinnert irgendwie an Österreich!
So ein bloeder Kommentar!
Wer verkauft den AUA= Oesterreich!
Wer waehlt denn SPOE und OEVP=Oesterreicher!!!!
Und das einzige was aufgeteilt wird ist das hart erarbeitete Geld von Oesterreichern zwischen den reichen Oesterreichern. Bitte mal aufhoeren zu meckern und Demokratie akzeptieren. Die einzigen Gewinner am Ende sind so oder so die Banken und Reiche.

Gaddafi: mehr als durchgeknallt, aber wahrscheinlich stecken eh wieder der rechtskonservative Berlusconi und seine rechtsradikale Bagage dahinter.

Zum Abschluss sollte man sich eher Fragen gibt es Oesterreich ueberhaupt als selbststaendigen Staat noch und sollte man nicht endlich aufhoeren immer auf die Bremse zu steigen und sich das Leben schwer machen wenn die Zukunft so oder so europaeisch ist.