Mann ohne Arme in US-Bank: Unternehmen verweigerte Behinderten Scheckeinlösung
- Ablehnung, weil er keinen Fingerabdruck hergab
- Absurder Fall von Diskriminerung sorgt für Empörung

In den USA sorgt ein absurder Fall von Behindertendiskriminierung für Empörung. Eine Bank verweigerte einem ohne Arme geborenen Mann die Einlösung eines Barschecks. Die Begründung: Er konnte keinen Fingerabdruck hinterlassen, um sich zu identifizieren.
Steve Valdez hatte selbst kein Konto bei der Bank-of-America-Filiale in Tampa in Florida. Als er einen Scheck von seiner Frau einlösen wollte, verlangte der Schalterbeamte einen Fingerabdruck, wie Valdez der "St. Petersburg Times" erzählte. Er hat allerdings nur zwei Armprothesen. Er habe zwei Dokumente zur Identifizierung vorgelegt, die beide nicht anerkannt worden seien, sagte er weiter.
Nach Protesten habe ihn ein Bankmitarbeiter vor die Alternative gestellt, entweder mit seiner Frau wiederzukommen oder selbst ein Konto zu eröffnen. Erst, nachdem die Geschichte öffentlich wurde, entschuldigte sich die Bank bei Valdez. Man hätte andere Möglichkeiten zur Identifizierung finden müssen, räumte eine Sprecherin ein.
(apa/red)
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