Donnerstag, 3. September 2009

Roter Optimismus bei SPÖ-Klausur: Warum
die SPÖ keinen Plan B für die Wahlen braucht

  • OÖ: SPÖ will mit Hilfe der ÖVP die Spitze erklimmen
  • Gusenbauer als EU-Kommissar - Gerüchte dementiert

Trotz sommerlicher Außentemperaturen ist man bei der SPÖ bereits herbstlich eingestellt. Zeit für eine SPÖ-Präsidiumsklausur, in der nicht nur über bevorstehende Landtagswahlen nachgedacht wird sondern auch Alfred Gusenbauer für Gesprächsstoff am Rande sorgt.

Erich Haider, oberösterreichischer Landeshauptmann-Stellvertreter hat ein klares Ziel. Bei der kommenden Landtagswahl mit der SPÖ stimmenstärkste Partei zu werden und dann mit den Stimmen der ÖVP zum Landeshauptmann gewählt zu werden. Dass er sich auch von der FPÖ an die Spitze der Landesregierung wählen lassen könnte, sollte er Zweiter bleiben, wies Haider zurück: "Ich bin fest davon überzeugt, stimmenstärkste Partei zu werden. Für den zweiten Platz habe ich keinen Plan B, ich brauche keinen."

Er sei für eine Zusammenarbeit mit der ÖVP: "Andere Szenarien gibt es nicht." Der ÖVP warf Haider allerdings vor, im Wahlkampf Themen und Stil der SPÖ zu kopieren und die Bevölkerung falsch zu informieren.

Steuerdebatte
Mit einer Steuerdebatte versucht die SPÖ vor den schwierigen Wahlgängen in Oberösterreich und Vorarlberg ihr Profil zu schärfen. Bei ihrer Präsidiumsklausur in Linz forderte die Kanzlerpartei die Besteuerung sämtlicher Gewinne aus Aktiengeschäften sowie Maßnahmen gegen hohe Managergehälter. Der FPÖ erklärte Parteichef Faymann die "entschiedene Gegnerschaft".

Das Gusenbauer-Gerücht
Faymann dementierte am Rande der Klausur, dass sein Vorgänger Gusenbauer als EU-Kommissar nach Brüssel gehen könnte. Sowohl Gusenbauer selbst als auch das Büro von Kommissionspräsident Barroso hätten einen entsprechenden Bericht des "Kurier" als unrichtig bezeichnet, so Faymann. Im Umfeld des Kanzlers wurde klar gemacht, dass die SPÖ nach wie vor dazu stehe, den Posten des EU-Kommissars der ÖVP zu überlassen.

Auch die EU-Kommission selbst wies den Bericht zurück. "Diese Geschichte dementieren wir", so Barrosos Sprecher zur APA.

(apa/red)

3.9.2009 16:56
Vasant, 04. 09. '09 08:47
Anstatt zu arbeiten ...
denkt man wieder darüber nach, was man dem Wähler
alles versprechen kann, damit man seine Stimme wieder
bekommt?

In Zeiten wie diesen sollte man die Prioritäten anders
setzen und durch Leistung und konstruktive Taten den
Wähler überzeugen, aber das kann und konnte die SPÖ
noch nie.

Mit Hilfe der ÖVP? Hat die SPÖ noch nicht kapiert, dass
diese ihnen sogar die besten Ämter trotz Wahlniederlage
abgenommen hat? Und durch deren Hilfe wollen die nun
wachsen? Scherz, oder;)

Solange ein Faymann keine Konsequenzen zieht und
abdankt, wird die SPÖ weiterhin Stimmen verlieren
und bald werden sogar die Grünen mehr Wähler haben;)

Wie dumm kann man sein, wenn man die Zeichen des
Volkes und der Wähler einfach tatenlos ignoriert bzw.
was machen solche Leute in der Politik?


Meine Meinung!
KuehlerBlonder, 04. 09. '09 13:05
Re: Anstatt zu arbeiten ...
Aber sie werden das "Wahlvieh" während des Wahlkampfes schon wieder mit Werbegeschenken überzeugen. Anders kann ich mir es nicht vorstellen das Rot und Schwarz noch immer die beiden stärksten Parteien sind. Es ist doch die letzten 10 Jahre nicht anders. Während der Regierungszeit bauen die 1 Boch nach dem anderen und bei den Wahlen kriegen sie immer noch genug Stimmen.
Vasant, 03. 09. '09 14:32
Gratuliere!
Unsere Politiker können stolz auf deren absolut unfähige
Leistungen sein und die Tatsache, dass man das Volk so
offensichtlich über den Tisch zieht!

Keine Konsequenzen nach der bedenklichen Neuwahl,
die AUA lässt man einfach so "stranden" und auf den
Fotos macht man einen auf kompetent, seriös und
nachdenklich!?

Mir kommt das große Kotzen, wenn ich sehe was man
aus unserem schönen Land macht, wie man es an
Brüssel in Stückchen verkauft und wie die braven
Arbeiter dies mit deren Steuergeldern finanzieren
"dürfen".


Meine Meinung!
Vasant, 03. 09. '09 09:45
Konzepte für weitere Versprechen!?
Eingentlich ein Witz! Bisher nichts erreicht, aber schon
neue Pläne für die kommenden Wahlen? Man sollte mal
durch eine konstante Leistung überzeugen von der bis
heute nichts bei der SPÖ bzw. ÖVP zu erkennen.

Nicht wieder an weiteren leeren und sinnlosen Versprechen
arbeiten, damit man wieder Stimmen bekommt. Es gibt bei
SPÖ und ÖVP einfach keine Glaubwürdigkeit mehr! Drama!

Weiterhin die FPÖ ausschließen ist auch sehr intelligent,
weil die ÖVP hat bereits die SPÖ nach der "erfolgreichen"
Neuwahl um sämtliche Ämter gebracht und die SPÖ noch
dümmer aussehen lassen und eigentlich will und kann eh
keine Partei mehr mit der SPÖ arbeiten. Die Frage ist
sicher nicht, wen die SPÖ als Partner will, sondern wer
erbarmt sich um eine Zusammenarbeit mit der SPÖ;)


Meine Meinung!