Bombenalarm vor Botschaft: Verdächtige
Substanzen von Chemikern untersucht
- Drei Sackerl wurden vor Gebäudeeingang gefunden
- Polizei gab Entwarnung: Inhalt ist nicht sprengfähig

Nach dem Fund verdächtiger Gegenstände vor der südafrikanischen Botschaft laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Viele Fragen sind aber noch offen, so Polizeisprecher Mario Hejl. Botschaftsangehörige hatten vor dem Gebäude in der Sandgasse drei Sackerln gefunden. In zweien davon waren Kaffeedosen deponiert, in denen sich verdächtige Substanzen befanden, die aber nicht sprengfähig. Außerdem war im dritten Sackerl ein Briefmarkenalbum abgelegt.
Drohbriefe oder -mails wurden in jüngster Vergangenheit nicht an die Botschaft gerichtet, so Hejl. Angehörige der Botschaft würden ihre Post aber sicherheitshalber noch einmal kontrollieren. Beim Bundeskriminalamt untersuchen Chemiker und Techniker unterdessen die Substanzen. Ergebnisse gab es bisher nicht.
Behördenmitarbeiter hatten gegen 8.00 Uhr drei verdächtige metallische Gegenstände auf dem Gehsteig vor dem Haupteingang in das Gebäude in der Döblinger Sandgasse 33 gefunden und die Polizei verständigt. Die Exekutive gab jedoch Entwarnung: Ein Vortest durch den Entschärfungsdienst des Innenministeriums ergab, dass sich keine sprengfähigen Substanzen in den Gegenständen befanden.
(apa/red)
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