Mysteriöser Vorfall: Baum an Wiener Ringstraße plötzlich in Loch verschwunden
- Erhebungen laufen: Experten rätseln über Ursache
- Untersuchungen schließen weitere Absenkungen aus

Der Fall einer Jungpappel, die an der Wiener Ringstraße versunken ist, bleibt spannend. "Ich kann noch nicht sagen, warum das passiert ist", berichtete Wolfgang Ablinger von der Wiener Straßenbau-Abteilung MA 28. Untersuchungen haben ergeben, dass keine weitere Gefahr in dem Bereich besteht. Laut einer Rathaus-Aussendung wurde das Loch von Experten der Abteilungen Straßenverwaltung und Brücken- bzw. Grundbau sowie den Wiener Linien unter die Lupe genommen. Die Ursache für das Verschwinden des Baumes im Erdreich bleibt allerdings weiterhin unklar.
Dieses sorgte am Schottenring für Staunen. Der junge Baum wurde regelrecht vom Erdboden verschluckt. Er verschwand fast zur Gänze in dem rund fünf Meter tiefen Loch, das sich am Grünstreifen aufgetan hatte. Das Absinken war von einem Zeugen beobachtet worden. Als die daraufhin verständigte Feuerwehr eintraf, war nur mehr die Spitze der Pappel zu sehen.
Keine weiteren Absenkungen
Zunächst wurde eine defekte Bewässerungsanlage als Ursache für den Vorfall vermutet. Erste Erhebungen konnten den Verdacht aber nicht bestätigen. Das Loch breitete sich jedenfalls nicht weiter aus - es wurde mit Brettern abgesichert.
Es sollen weitere Bodenuntersuchungen stattfinden. Da keine weitere Senkungs-Gefahr besteht, wird jedoch nun begonnen, das Loch aufzufüllen und mit Humus abzudecken. "Dies ist eine notwendige Sicherungsmaßnahme, damit der weitere Betrieb der Wiener Linien gewährleistet werden kann", so Ablinger. Für den Straßenverkehr wird es im Zuge dieser Arbeiten zu keinen Einschränkungen kommen, hieß es.
(apa/red)
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