Dienstag, 25. August 2009

Immer wieder diese lauten Nachbarn!
Streitigkeiten geraten oft außer Kontrolle

  • Richter entscheidet: Konflikt endet häufig vor Gericht
  • Wüste Beschimpfungen und Gewalt keine Seltenheit

Sie kosten jede Menge Nerven und enden oft vor Gericht: Konflikte mit dem Nachbarn. Wenn der Fernseher zu laut läuft oder die Studenten von nebenan eine Party feiern, dann ist ein Nachbarschaftsstreit meist nicht mehr weit. Denn Lärmbelästigung zählt zu den häufigsten Beschwerden. Um endlich ihre Ruhe zu haben, gehen manche Nachbarn bis zum Äußersten: Wüste Beschimpfungen und Handgreiflichkeiten oder brutale Gewalt sind leider keine Seltenheit.

In der Vergangenheit sorgten Nachbarschaftsstreitigkeiten in Österreich immer wieder für Schlagzeilen:

Im Juli 2009 eskalierte ein Streit in der Obersteiermark. Weil er seine Freundin in der Wohnung des Nachbarn antraf, stach ein 49-Jähriger auf den zwei Jahre jüngeren Mann mit einem Klappmesser ein. Das Opfer wurde ins Krankenhaus eingeliefert.

In Bach gestoßen
Ein anderes Mal versuchte ein Oberösterreicher im Juni 2009 seinen Nachbarn los zu werden, indem er ihn in einen reißenden Bach stieß. Der Pensionist konnte sich wieder ans Ufer retten. Dabei hatte der 67-Jährige den Mann lediglich gebeten seine Wehr zu öffnen, um den Hochwasserstand des Baches zu regulieren.

Vorsicht Fleischerbeil!
Juni 2009: Bei einer Beschwerde wegen zu lauter Musik wird auch schon mal ein Fleischerbeil geschwungen. Weil ein Wiener die Rüge seines Nachbarn nicht hören wollte, warf der alkoholisierte Mann das Beil nach ihm. Das geschockte Opfer flüchtete daraufhin leicht verletzt zurück in seine Wohnung.

Leider sind diese Taten keine Einzelfälle. Wer sich daher bemüht ein gutes Verhältnis mit seinem Nachbarn zu pflegen, ist sicher nicht schlecht beraten. (apa/red)

25.8.2009 11:43