Jackson war süchtig nach Mitteln aller Art:
Polizei fand auch Marihuana in seiner Villa
- Diverse Schlafmittel wurden ebenfalls sichergestellt
- Medikamentenpackungen mit Namen des Leibarztes

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Nach dem plötzlichen Tod des Popstars Michael Jackson vor zwei Monaten ist in seinem Haus laut Medienberichten auch Marihuana gefunden worden. In Jacksons Villa seien zwei Tütchen Marihuana und leere Packungen der auch gegen Angstzustände wirkenden Schlafmittel Lorazepam und Diazepam sichergestellt worden, berichteten die Zeitung "Los Angeles Times" und die Promi-Website TMZ.com unter Berufung auf neue Akten der Polizei von Los Angeles. Außerdem hätten die Ermittler leere Tablettenpackungen und eine Medikamentenpackung mit dem Namen von Jacksons Leibarzt Conrad Murray gefunden.
Angehörige von Jackson informierten den Berichten zufolge den Chef-Forensiker der Ermittlungen, Ed Winter, darüber, dass sie in einem Zimmer im zweiten Stock von Jacksons Villa ein Heroin-ähnliches Pulver gefunden hätten. Untersuchungen hätten aber ergeben, dass es sich nicht um Heroin handelte, verlautete demnach aus Ermittlungskreisen.
Laut den Anfang der Woche veröffentlichten Autopsie-Ergebnissen war Jackson am 25. Juni an einem "fatalen Medikamentenmix" gestorben. Dazu zählte das starke Narkose- und Beruhigungsmittel Propofol, das Murray dem 50-jährigen Sänger verabreicht habe. Jacksons Leibarzt droht nun eine Anklage wegen Totschlags.
(apa/red)
