Bankgeheimnis hängt am seidenen Faden: Endet Übergangsfrist früher als gedacht?
- profil: WKÖ-Vizepräsident Matznetter misstrauisch
- Frist könnte demnach bereits kommendes Jahr fallen

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Streichung von "Grauer Liste" der Steueroasen?
·Österreich lockert sein Bankgeheimnis
Parteien einig. RH erhält im Tausch mehr Rechte
·Schweiz kommt OECD einen Schritt entgegen
Steuerabkommen mit Luxemburg unterzeichnet
Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, könnte die Übergangsfrist, die Österreich beim Bankgeheimnis eingeräumt wurde, bereits im kommenden Jahr enden. "Mit der Unterzeichnung der Zinsrichtlinie hat der blaue Finanzminister Karl-Heinz Grasser in Wahrheit das Bankgeheimnis längst preisgegeben", sagt Wirtschaftskammer-Vizepräsident Christoph Matznetter.
Denn darin sei festgelegt, dass Österreich der automatischen Weiterleitung von Kontodaten zustimmen müsse, sobald andere Steueroasen die OECD-Kriterien erfüllen. "Überspitzt formuliert: Wenn Delaware auch noch umfällt, ist das österreichische Bankgeheimnis obsolet", sagt Matznetter. In einem Jahr könnte es bereits so weit sein.
Lesen Sie mehr zum Thema Bankgeheimnis im profil 36/09!

