Samstag, 29. August 2009

Die Krise verschlingt 10 Billionen Dollar: Umgerechnet 1.500 Dollar pro Erdbewohner

  • Krämer von Commerzbankt: "Unglaubliche Summen"
  • Nachwehen der Finanzkrise allerdings im Abklingen

Die Finanzkrise wird die Weltwirtschaft bis Ende dieses Jahres nach Schätzungen über zehn Billionen Dollar kosten. Wie die "Welt" nun berichtet, kommen die Experten von Commerzbank Research bei ihren Berechnungen auf eine Summe von 10.500 Milliarden Dollar (7.300 Milliarden Euro).

"Wir haben uns in der Finanzkrise zwar an hohe Summen gewöhnt, aber dieser Betrag ist einfach unglaublich", sagte Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Bank. Je Erdbewohner beliefen sich die Kosten damit auf etwas mehr als 1.500 Dollar.

Rund 1.600 Milliarden Dollar Verlust entstanden danach bei Banken durch Abschreibungen und Pleiten. Die Wertverluste an Wohnimmobilien in den USA und Großbritannien, die besonders von der Immobilienkrise heimgesucht wurden, wurden mit insgesamt 4.650 Milliarden veranschlagt. Der aus der Finanzkrise folgende Einbruch der Weltwirtschaft kostete in den beiden vergangenen Jahren zudem rund 4.200 Milliarden Dollar. Die Volkswirte unterstellten dabei, dass die Weltwirtschaft ohne die Krise so stark gewachsen wäre wie im Durchschnitt der vorherigen Jahre.

Obwohl die Kosten der Finanzkrise noch weiter steigen dürften, sei die Zukunft dennoch nicht schwarz zu sehen. Denn inzwischen habe die Weltwirtschaft ihren Sturzflug beendet, sagte Krämer. Die Häuserpreise in den USA fielen nicht mehr und die Banken hätten bereits frisches Kapital in Höhe von 1.300 Milliarden Dollar aufgenommen. Die Krise sei nicht durch, jetzt ginge es aber um normale oder sogar abklingende Schmerzen.

(apa/red)

29.8.2009 14:38
drahthuhn, 29. 08. '09 14:16
Wer's glaubt, wird selig!
Der größten Betrug aller Zeiten wird immer noch als 'Finanzkrise' hingestellt. Den Banken geht's schon wieder bestens und der ganze Zirkus fand nur statt, um zehntausende Arbeitnehmer um ihre Jobs zu bringen. Hier werden Summen jongliert, die es ohnehin nie gegeben hätte, denn die 'Verluste' beziehen sich zum größten Teil auf verlorene GEWINNE. Wer ist tasächlich immer noch so dämlich anzunehmen, Immobilien hätten das 'Recht gepachtet' in ein paar Jahren 1000% u.m. Wertzuwachs zu verzeichnen. Das Fantasiegebilde zeplatzte, claro. Zahlen tun eh 'die Anderen'. Die Dt.Banken zB erhielten Mrd Hilfen zu 1% Zinsen (woher, wenn nix mehr da war?) und anstatt in die Bevölkerung zu 'investieren', wurde SOFORT WIEDER SPEKULIERT!
Die FED soll ein paar Tonn Dollars drucken. Ist ohnehin nur Klopapier.