Letzte Ruhe für den "Löwen des Senats": Ted Kennedy am Nationalfriedhof begraben
- Obama bezeichnete ihn als "Seele der Demokraten"
- Nur Verwandte und Freunde bei privater Zeremonie
·Trauerfeier mit viel Emotionen für "Ted"
Kennedy als "Seele der demokratischen Partei"
·"Daddy, ich vermisse dich jetzt schon!"
Trauerfeier für Kennedy, die unter die Haut geht
·US-Senator Edward Kennedy gestorben
Obama tief bewegt: Wichtiges Kapitel vorüber
·Gesundheitsreform: Applaus verstummt
Kennedy war wichtiger
Obama-Verbündeter
·Trauer um Kennedy: Eine Ära geht zu Ende
Unbändiger Kampfgeist zeichnete Politiker aus

Amerika hat in tiefer Trauer Abschied von Edward Kennedy genommen: US-Präsident Obama würdigte den mit 77 Jahren gestorbenen Senator bei einem bewegenden Trauergottesdienst in Boston als "Seele der demokratischen Partei" und "Löwen des US-Senats". Er wurde auf dem amerikanischen Nationalfriedhof Arlington beerdigt.
An der privaten Zeremonie auf dem Friedhof an der Stadtgrenze zu Washington nahmen vor allem Angehörige und engste Freunde teil. In Arlington haben auch Ted Kennedys ermordete Brüder John F. Kennedy und Bob Kennedy die letzte Ruhe gefunden. Die großen US-Fernsehstationen übertrugen trotz der angebrochenen Dunkelheit die nur vage sichtbaren Begräbnis-Feierlichkeiten live.
Obama und Clinton bei der Trauerfeier
Zu den 1.500 dicht gedrängten Teilnehmern der Feier in der Basilika "Our Lady of Perpetual Help" gehörten die ehemaligen US-Präsidenten Jimmy Carter, Bill Clinton - in Begleitung seiner Frau, US-Außenministerin Hillary Clinton - und George W. Bush. Unter der Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Kultur befanden sich auch Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger und Hollywoodstar Jack Nicholson. Kinder, Enkel und Neffen Ted Kennedys gestalteten den katholischen Gottesdienst zu Ehren des Senators von Massachusetts mit.
Opernstar Placido Domingo sang, von dem berühmten Cellisten Yo-Yo Ma begleitet, "Panis Angelicus", komponiert von Cear Franck. Die Opernsängerin Susan Franck bot das "Ave Maria" von Franz Schubert dar. Ted Kennedy war am Dienstagabend an einem Gehirntumor gestorben.
Ein Mann mit Überzeugungen und Humor
Kennedy sei ein Mann mit Überzeugungen und Humor gewesen, den auch die politischen Gegner respektiert hätten. Mehr als tausend Gesetze trugen den Namen des Gestorbenen, so Obama. Ted Kennedy sei "vom Baby der Familie zu ihrem Patriarchen geworden". Er sei nie der Repräsentant der Reichen und Mächtigen gewesen, "er gab denen eine Stimme, die nicht gehört wurden".
(apa/red)
Paketfunde in Kanada10:02
Pornostar als Killer?29-jähriger Luka Magnotta soll Bekanntschaft ermordet, zerstückelt und verschickt haben
Caritas-Konferenz13:25
Eine Milliarde hungertSituation ist wegen Dürre und Nahrungsmangel in Afrika am schlimmmsten
