Kalifornien kämpft gegen Flammeninferno:
1.500 Menschen vor Bränden auf der Flucht
- Feuer frisst sich weiter durch ausgedörrtes Buschwerk
- 400 Feuerwehrleute und vier Hubschrauber im Einsatz
Die Waldbrände in Kalifornien haben südlich von Los Angeles auch den noblen Küstenort Rancho Palos Verdes erreicht und dort etwa 1.500 Menschen zur Flucht aus ihren Häusern gezwungen. 400 Feuerwehrleuten und vier Hubschraubern gelang es nur den Vormarsch der Flammen zu verlangsamen. Das Feuer fraß sich weiter durch das dichte, trockene Buschwerk in den tiefen Schluchten der Umgebung, wie Feuerwehrhauptmann Mike Brown erklärte. Das Feuer bewegte sich immer mehr in ein unzugängliches Gebiet.
Auf Fernsehbildern war mindestens ein Gebäude zu sehen, das in Flammen stand. Die Feuerwehr konnte sich aber zunächst noch nicht zum ganzen Ausmaß der Schäden äußern. Einige Gebäude seien beschädigt worden, sagte Feuerwehrinspektor Frederic Stowers. Für die Menschen, die aus ihren Häusern fliehen mussten, öffnete auch das Luxushotel Terrenea Resort seine Pforten. Zunächst nutzten aber nur zwei Familien das Angebot. Das Hotel war nicht ausgebucht und hatte deshalb noch einige Zimmer frei.
Die Halbinsel Palos Verdes ist bekannt für ihre spektakulären Ausblicke auf den Pazifik sowie für teure Immobilien und Golf-Clubs, von denen einer auch dem Milliardär Donald Trump gehört.
Auch an mehreren anderen Orten in Kalifornien wüteten Waldbrände. Hunderte Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Sommerliche Hitze und eine niedrige Luftfeuchtigkeit begünstigten die Ausbreitung der Feuer. (apa/red)
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