Trauer um Ted Kennedy: Große Gedenk- veranstaltung "für Heroen der US-Politik"
- Emotionaler Trauergottesdienst für den US-Politiker
- Obama: Er war die "Seele der demokratischen Partei"

·"Daddy, ich vermisse dich jetzt schon!"
Trauerfeier für Kennedy, die unter die Haut geht
·US-Senator Edward Kennedy gestorben
Obama tief bewegt: Wichtiges Kapitel vorüber
·Gesundheitsreform: Applaus verstummt
Kennedy war wichtiger
Obama-Verbündeter
·Schwester von John F. Kennedy gestorben
Arnies Schwiegermutter Eunice wurde 88 Jahre alt
·Trauer um Kennedy: Eine Ära geht zu Ende
Unbändiger Kampfgeist zeichnete Politiker aus
Tiefe Trauer in den USA: Präsident Obama, drei Ex-Präsidenten und 1.500 weitere Trauergäste haben bei einem gefühlsbewegten Trauergottesdienst von dem gestorbenen US-Senator Ted Kennedy Abschied genommen. Unter den Teilnehmern der Veranstaltung in der Basilika "Our Lady of Perpetual Help" in Boston waren ehemalige US-Präsidenten und allerhand Prominenz.
So nahmen etwa Jimmy Carter, Bill Clinton und George W. Bush sowie Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Kultur, unter ihnen Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger und Hollywoodstar Jack Nicholson an der Trauerfeier teil. Kinder, Enkel und Neffen Ted Kennedys gestalteten den katholischen Gottesdienst zu Ehren des Senators von Massachusetts mit. Am frühen Abend war die Beisetzung Kennedys auf dem Nationalfriedhof Arlington (Virginia) an der Stadtgrenze zu Washington vorgesehen.
Bei der Feier sang auch Opernstar Placido Domingo und spielte der Cellist Yo-Yo Ma. Der Tod des jüngsten der neun Geschwister aus der Dynastie hatte weltweit Trauer hervorgerufen. Nach dem Gottesdienst sollte Kennedys Sarg nach Washington geflogen werden. Der Senator wird auf dem Nationalfriedhof Arlington in der Nähe seiner ermordeten Brüder John F. und Robert Kennedy beigesetzt.
Rede von Obama
Obama würdigte Kennedy als "Seele der demokratischen Partei" und "Löwe des US-Senats". Mehr als tausend im Senat verabschiedete Gesetze trügen den Namen Ted Kennedys, sagte Obama. Kaum ein anderer Senator habe den Gang der Geschichte der USA mehr verändert, fügte John Kerry an.
Am Freitag hatten sich bereits mehr als 30.000 Amerikaner von Kennedy verabschiedet. Sie waren aus dem ganzen Land nach Boston gereist, um das bewunderte Vorbild ein letztes Mal zu ehren. Der 77 Jahre alte Demokrat war am Dienstagabend an einem Gehirntumor gestorben.
(apa/red)
Paketfunde in Kanada10:02
Pornostar als Killer?29-jähriger Luka Magnotta soll Bekanntschaft ermordet, zerstückelt und verschickt haben
Caritas-Konferenz13:25
Eine Milliarde hungertSituation ist wegen Dürre und Nahrungsmangel in Afrika am schlimmmsten
