Udo, Stefan und die große Politik: Schlager- star Jürgens will Petzner "die Augen öffnen"
- BZÖ-Politiker ist bekennender Fan des Sängers
- Jürgens will ihn nun "politisch zum Guten bekehren"
Petzner bereit zu Gespräch ohne "Scheuklappen"

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Jürgens will Petzner
"politisch Augen öffnen"
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BZÖ-Generalsekretär und Udo-Jürgens-Fan Stefan Petzner hat von seinem Idol ein Angebot bekommen, dass dieser wohl nicht ablehnen kann. Der Chansonnier will seinen Bewunderer politisch bekehren, kündigte er in der Ö3-Reihe "Frühstück bei mir" an: "Ich würde mich gern mal mit ihm unterhalten und ich würde ihm gerne die Augen öffnen, worauf er hineingefallen ist, was für Irrtümer er in seinem jungen Leben gemacht hat."
Jürgens, der Ende September 75 wird, kann das "Trostpotenzial" nachempfinden, das Petzner wohl in seiner Musik finde - "aber ich kann seine politische Überzeugung überhaupt nicht verstehen und die entspringt auch einem Unwissen". Für höhere Ämter sieht Jürgens seinen Parade-Fan nicht qualifiziert. Wenn man Petzner in früheren Lebensphasen gesehen hat, "bezweifelt man, dass er die innere Kraft und Stärke hat".
Petzner angetan
Petzner selbst ist vom Angebot durchaus angetan: "Wenn er dazu bereit ist, ein offenes Gespräch ohne politische und persönliche Vorurteile und ohne ideologische Scheuklappen zu führen, bin ich gerne dazu bereit", richtete er via APA dem Musikstar aus. "Ich werde auch versuchen, Jürgens meine Sicht der Dinge nahezubringen."
Petzner hatte nicht nur einmal seine Bewunderung für den in Kärnten geborenen Musiker und dessen Oeuvre öffentlich kundgetan. Er bastelte zudem seit längerem an einer Diplomarbeit mit dem Titel "Die Kraft der Musik am Beispiel Udo Jürgens", die nun in der Schublade liegt.
(apa/red)
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