Sonntag, 30. August 2009

Pappel sank an Wiener Ringstraße: Sechs-Meter Baum am Grünstreifen versschwunden

  • Ursache unklar - Experten rätseln über das Sinken
  • Straßenbahnlinie 1 war für zwei Stunden gesperrt

Das Versinken eines Baumes an der Wiener Ringstraße sorgte am Wochenende für Aufsehen: Die etwa sechs Meter hohe Jungpappel verschwand am Samstagnachmittag plötzlich in einem etwa fünf Meter tiefen und 1,5 Meter breiten Loch. Erhebungen am Montag sollen die Ursache dafür klären, berichtete Horst Lassnig, Mediensprecher der Stadt Wien. Vorerst blieb die Geschichte kurios.

Erste Erhebungen der MA 31 (Wasserwerke) ergaben, dass die Bewässerungsanlage in dem Grünstreifen am Schottenring nahe der Gonzagagasse nicht defekt war. Nun sollen Mitarbeiter der MA 28 (Straßenoberfläche) und MA 29 (Grundbau) weitere Untersuchungen vornehmen.

Ein Zeuge hatte das Absinken des Baumes beobachtet und Alarm geschlagen. Nur noch die Spitze ragte beim Eintreffen der Feuerwehr aus dem Loch. Aus Sicherheitsgründen wurde die Straßenbahnlinie 1 für zwei Stunden gesperrt. Die Entwarnung nach Absicherung der Stelle: Das Loch breitete sich nicht weiter aus. Am Sonntag konnten Passanten Bretter anstelle der Pappel bestaunen. Der Baum dürfte vor ein paar Jahren gepflanzt worden sein.

(apa/red)

30.8.2009 15:58