Geht es jetzt Auto-Dieben an den Kragen?
Fekter kündigt SOKO für Kfz-Kriminalität an
- Zuständigkeit geht an Landeskriminalamt Burgenland
- Telekom-Mitarbeiter bereits als "Aushilfe" angedacht

·200 Polizisten im Kampf gegen die Mafia
NEWS begleitete die Soko Ost eine Nacht lang
·Erste Postler in Wien auf "Polizeistreife"
Personalumschichtung
ab September möglich
·Fekter verteidigt heimische Asylpolitik
Kritik des UNHCR kann sie aber nicht entkräften
Die Einrichtung einer Sonderermittlungsgruppe für Kfz-Diebstähle hat Innenministerin Maria Fekter angekündigt. Die Gruppe soll unter Federführung des Landeskriminalamtes Burgenland tätig sein, da das Burgenland Transitland sei, wenn aus dem Ballungsraum Wien oder Niederösterreich gestohlene Fahrzeuge in den Osten gebracht werden, so Fekter.
Dabei handle es sich um ein erstes Ergebnis aus der Tätigkeit der SOKO Ost. Bei der Bekämpfung der Kfz-Kriminalität sollen auch verstärkt mobile Erkennungsgeräte zum Einsatz kommen. Derzeit würden diese Geräte von zwei Polizisten betreut. Künftig werde man dort die aus dem Post- und Telekombereich der Exekutive zugeteilten Kräfte einsetzen. Diese könnten dann Treffer an die Polizisten weitergeben.
Bei der Frage nach dem Weiterbestand des Assistenzeinsatzes soll die Bevölkerung intensiv miteingebunden werden, so Fekter. Die Entscheidung darüber soll gemeinsam mit dem Verteidigungsministerium und den betroffenen Bundesländern getroffen werden. Dazu sei eine Studie in Auftrag gegeben worden. Aus Sicht des Innenministeriums sei der Einsatz sinnvoll, sagte die Ressortchefin. (apa/red)
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