Freitag, 21. August 2009

Und hinter uns die große Krise: Österreicher
blicken wieder optimistischer in die Zukunft

  • Stimmung laut Umfrage wieder auf Vorjahresniveau
  • Immer weniger Menschen auf der Ausgabenbremse

Krise? Welche Krise? Ein Großteil der Österreicher hat das K-Wort bereits wieder hinter sich gelassen. Die wirtschaftliche Entwicklung wird inzwischen sogar schon wieder genauso optimistisch wie vor Ausbruch der Rezession bewertet. Das hat auch Folgen für die Geldbörsen: Gespart wird nun genau so viel wie vor der Krise. Und dem Gefühl, sich etwas leisten zu können, haben die letzten Monate offenbar nur einen kurzzeitigen Abbruch tun können, wie eine Erhebung des Linzer Meinungsforschungsinstitutes Spectra belegt.

Der Wirtschaftspessimismus der Österreicher, der im ersten Quartal 2009 ein Rekordhoch in der 17-jährigen Messreihe der Meinungsforscher erreicht hat, machte innerhalb weniger Monate eine Kehrtwende. Zu Jahresbeginn sind noch 59 Prozent davon ausgegangen, dass es mit der Wirtschaft in nächster Zeit "eher abwärts" gehen wird. Im dritten Quartel sind davon nur mehr 41 Prozent überzeugt. Der Wert liegt laut Spectra auf "Normalniveau von wirtschaftlich nicht ganz rosigen Zeiten", wie beispielsweise im Zeitraum 1992/1993, im Jahr 1996 oder 2002/2003. Er ist aber noch weit entfernt vom Befund aus der Jahresmitte 2007 - damals hatten die Umfragen beim Wirtschaftspessimismus mit 15 Prozent den bis dahin niedrigsten Wert seit Beginn 1992 ergeben.

Auch die Situation am Arbeitsmarkt wird aktuell nicht mehr so schwarz gesehen, wie im Frühjahr. Während damals noch 74 Prozent der Ansicht waren, die Arbeitslosigkeit werde zunehmen, ist der Wert im Juli auf 61 Prozent gesunken.

Weniger Österreicher auf Ausgabenbremse
Der Anteil der Österreicher, die erklären, sie stehen auf der Ausgabenbremse, ist auf unter 50 Prozent gesunken. Zum Jahreswechsel ist er noch bei 55 Prozent gelegen. Im Gegenzug sagen jetzt etwa 22 Prozent, dass sie nicht sparsamer mit ihrem Geld umgehen, eine Steigerung um rund 5 Prozentpunkte.

44 Prozent geben an, sie könnten sich gleich viel leisten, wie im Vorjahr. Ihr Anteil lag im Oktober 2008 bei 29 Prozent und im heurigen Frühjahr bei 40 Prozent. Im Gegenzug sind jene, die das Gefühl haben, sich weniger leisten zu können im selben Zeitraum von einem Höchststand mit 60 Prozent auf 51 im Frühjahr und aktuell ebenfalls 44 Prozent zurückgegangen.
(apa/red)

21.8.2009 13:40
Vasant, 21. 08. '09 16:43
Welche Krise?
Die einzige Krise die wir haben sind unsere Politiker, die
absolut NICHTS können, außer Steuergelder zum Fenster
rausschmeißen und Unternehmen wie Post, AUA etc. zu
Witzkonditionen verschenken, damit es so aussieht, als
ob sie wirklich arbeiten würden!


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